Geräteversicherung: AppleCare+ limitiert Anzahl der Reparaturen nicht mehr
AppleCare+ deckt künftig eine unbegrenzte Anzahl von Reparaturen bei "unabsichtlicher Beschädigung" ab. Gebühren fallen allerdings weiter an.
(Bild: PK Studio/Shutterstock.com)
Apple hat seine Geräteversicherung AppleCare+ aufgebohrt und bietet nun laut eigenen Angaben "unbegrenzte Reparaturen" für iPhone, iPad, Mac plus Zubehörprodukte an – "bei unabsichtlicher Beschädigung", so der Konzern. Zuvor war dies auf zwei Reparaturen pro Jahr beschränkt gewesen. Neben der Abonnementgebühr für AppleCare+ fallen allerdings jeweils – vergleichsweise günstige – Reparaturpauschalen an, wenn man den Service nutzen muss.
Monatsabo oder Jahrespreise
Beispiel iPhone 14: Hier werden nun – genauso wie bei iPhone 13, 13 mini und 12 – entweder 12 Euro im Monat oder 239 Euro für zwei Jahre fällig, wenn man neben Reparaturen auch Diebstahl und Verlust abdecken will. Ist letzteres nicht gewünscht, werden 9 Euro im Monat oder 180 Euro für zwei Jahre verlangt. Der monatliche Tarif verlängert sich automatisch, bis er gekündigt wird. (Die teuren Max-Modelle des iPhone 14 kosten mehr: 15,50 Euro im Monat beziehungsweise 309 Euro für zwei Jahre mit Verlustschutz, 12,50 Euro im Monat beziehungsweise 250 Euro für zwei Jahre ohne.)
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Kommt es zu Schäden, werden Reparaturgebühren fällig. Betreffen sie das Display oder das Glas auf der Rückseite, kostet dies 30 Euro. Bei allen anderen "unabsichtlichen Beschädigungen" fallen 100 Euro an, bei Diebstahl oder Verlust sind 130 Euro zu zahlen. Das iPhone darf jedoch nur zwei Mal im Jahr verloren gehen oder gestohlen werden, damit der Austausch durchgeführt wird. Weiterhin gibt es einen Akkuservice, sollte die Akkulaufzeit auf 80 Prozent der Originalkapazität sinken.
Auch Mac und Zubehör
Neben dem iPhone kann man wie erwähnt AppleCare+ auch für andere Geräte abschließen. Auch hier wird die Anzahl der Reparaturen pro Jahr nicht mehr beschränkt. Natürlich sind die Tarife hier teilweise höher. So kostet ein MacBook Pro mit 14 Zoll 300 Euro für drei Jahre oder 110 Euro im Jahr; ein 16-Zoll-MacBook Pro 150 Euro im Jahr oder 400 Euro für drei Jahre. Am günstigsten ist der Mac mini mit 45 Euro im Jahr oder 120 Euro für drei Jahre. Für eine unbegrenzte Anzahl von unabsichtlichen Schäden fallen 100 Euro pro Vorfall an, wenn Display oder Gehäuse betroffen sind sowie 260 Euro, wenn andere Probleme auftreten. Einen Akkuservice (ab 80 Prozent Kapazität) gibt es ebenfalls. Gegen Diebstahl und Verlust kann man den Mac allerdings nicht absichern.
Andere Produkte sind entsprechend günstiger. AirPods, AirPods Pro sowie Beats-Produkte deckt Apple für 40 Euro für zwei Jahre ab, die AirPods Max für 60 Euro. Die Reparaturpauschale liegt bei 29 Euro. Apple-Displays kosten 50 beziehungsweise 140 Euro für das Studio Display, beim Pro Display XDR verlangt Apple 180 beziehungsweise 500 Euro (jeweils pro Jahr / für drei Jahre). Bei Displays sind allerdings die Reparaturgebühren mit 100 Euro (Display/Gehäuse) beziehungsweise 260 Euro (andere Schäden) recht hoch. Die Apple Watch lässt sich monatlich oder für zwei Jahre absichern. Die Preise liegen zwischen 3,50 und 6 Euro (SE bis Ultra) im Monat beziehungsweise 70 und 120 Euro für zwei Jahre. Die Reparaturpauschalen liegen bei 65 beziehungsweise 75 Euro – Ultra, Edition under Hermès fallen in die teurere Kategorie. Beim iPad reichen die Tarife von 4 Euro bis 8,50 Euro im Monat (iPad/iPad mini bis iPad Pro 12,9 Zoll der fünften Generation) beziehungsweise 80 bis 160 Euro für zwei Jahre. Die Gebühren liegen bei pauschal 50 Euro für das Tablet beziehungsweise 30 Euro für Zubehör (Apple Pencil, Tastatur).
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(bsc)