Schnellere Server und Fibre-Channel-Raid von Apple
Der Mac-Hersteller hat seine Xserve-Serie mit höher getakteten G4-Prozessoren sowie FireWire 800 ausgestattet und ein Raid-System mit Fibre-Channel-Anschluss vorgestellt.
Apple hat zwei neue Xserve-Server mit höher getakteten G4-Prozessoren und ein Raid-System mit Fibre-Channel-Anschluss vorgestellt. Die Rackmounted-Server gibt es weiterhin in zwei Konfigurationen mit einem oder zwei G4-Prozessoren, die nun mit einer Taktrate von 1,33 GHz laufen. Außerdem hat der Mac-Hersteller den bereits von den neuen PowerBooks und Power Macs bekannten FireWire-800-Anschluss mit verdoppelter Bandbreite nun auch bei den Servern eingeführt und den Systembus von 133 auf 167 MHz beschleunigt.
Apple stellte heute außerdem ein passendes Xserve-Raid-System vor, das mit maximal 14 ATA-100-Festplatten bestückt und so auf eine Kapazität von 2,5 Terabyte erweitert werden kann. Mit den beiden Servern verbunden wird es über eine Zwei-Kanal-Fibre-Channel-Karte von Apple, die Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 MByte pro Sekunde übertragen soll. Die PCI-Karte wird mit zwei knapp 3 Meter langen Kupferkabeln ausgeliefert; die Anschlüsse können laut Apple auch mit SFP-Kupferkabeln (Small Form-Factor pluggable) oder optischen Transceivern für die Verwendung von Glasfaserkabeln bestückt werden.
Der Xserve mit einem Prozessor, 256 MByte DDR-RAM, 60-GByte-Festplatte, CD-ROM und Dual-Gigabit-Ethernet kostet mit 3595 Euro etwas weniger als sein Vorgänger. Bei der Dual-Konfiguration mit 512 MByte RAM fiel der Preis deutlicher von 5500 auf 4870 Euro. Den deutschen Preis für die kleinste Konfiguration des das Xserve-Raid-Systems mit 720 GByte Kapazität bezifferte Apple auf 7770 Euro. Die passende PCI-Karte schlägt mit 637 Euro zu Buche. Verfügbar werden alle Systeme laut Apple noch im März.
Die deutsche Website von Apple war in Sachen Xserve noch nicht aktualisiert, die amerikanische bietet schon jetzt weitere Informationen. (jes)