Google-Konkurrenten wollen mit Innovationen punkten
Anbieter wie Hunch, Siri, Aardvark oder OneRiot interpretieren die Fragen der Nutzer an das Internet neu.
Anderthalb Milliarden Dollar sind ein Haufen Geld. Der Netto-Gewinn, den der Suchmaschinen-Betreiber Google trotz anhaltender Wirtschaftsflaute im ersten Quartal dieses Jahres eingestrichen hat, inspiriert die Mitbewerber nun zu neuen Höhenflügen: Erst stellte Software-Guru Stephen Wolfram seine "Wissensmaschine" Wolfram Alpha online, dann schickte Microsoft seinen generalüberholten "Live Search"-Dienst unter dem Namen Bing ins Rennen – ausgestattet mit modernster semantischer Technologie des Unternehmens Powerset, das der Software-Riese im vergangenen Jahr für rund 100 Millionen Dollar geschluckt hatte.
Gleichzeitig entstehen abseits der etablierten Marken eine ganze Reihe von spannenden Suchdiensten, berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 08/09, die derzeit am Kiosk liegt. Von Aardvark über Hunch bis zu OneRiot und Siri – alle wollen sie durch neue technische Ansätze dem Suchmaschinen-Primus Google Marktanteile abjagen. Die neuen Konkurrenten setzen dabei auf Verbesserungen an drei Fronten: natürliche Spracherkennung, für Mobilgeräte optimierte Benutzerschnittstellen sowie die intelligente Kombination von Suchalgorithmen mit jener "Weisheit der vielen" – von Nutzern gefütterte, Crowdsourcing genannte Empfehlungssysteme.
Mehr dazu in TR 08/09 (im Zeitschriftenhandel und portokostenfrei online bestellbar):
(bsc)