Einzeltinte bei Lexmark

Der amerikanische Hersteller kommt mit neuentwickelten Multifunktionsgeräten auf den Markt der Business-Inkjets. Die Tintenkosten sollen teilweise auf 1 Cent pro Schwarzweißseite sinken.

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Lexmarks neue Multifunktionsgeräte arbeiten mit Einzeltinte und haben zum Teil einen Touchscreen, der ans iPhone erinnert.

Ab dem 1. September will Lexmark mit technisch komplett neu entwickelten Multifunktionsdruckern im Wachstumsmarkt der Business-Inkjets Anteile erobern. Als Neuerung verwendet der amerikanische Hersteller Einzeltinten und einen separaten, herausnehmbaren Druckkopf. Die Patronen werden mit Standard- und XL-Kapazität angeboten. In die beiden teuersten Modelle der Pro-Serie passen noch größere Schwarzpatronen, mit denen eine monochrome Normseite an Kosten für die Tinte einen Cent verursachen soll.

Alle acht neuen Multifunktionsgeräte bringen eine schnelle WLAN-Schnittstelle (802.11n-draft) mit. Einige Modelle verfügen zudem über ein berührungsempfindliches Display innerhalb eines Touchpanels. Der Anwender kann eine Kombination möglicher Befehle als "Widget" abspeichern, diesem einen Namen geben und ihr ein Icon zuweisen. Das Symbol erscheint dann auf dem Touchscreen und man kann die gewünschte Aktion durch einen Fingerdruck ausführen. Anwender, aber auch externe Entwickler, sollen darüber die Geräte individuellen Wünschen besser anpassen können, bis hin zur Anzeige von RSS-Feeds als Bildschirmschoner.

Weitere Vorzüge der Geräte sind Garantiezeiten von drei bis fünf Jahren, verbesserter Fotodruck, zum Teil Duplexdruck als Standard, ein Faxmodul mit Vorlageneinzug oder ein zweites Papierfach. Die Touchpanel-Modelle kosten in den USA zwischen 200 und 400 Dollar (ohne Steuern), die anderen Geräte werden billiger sein. Die deutschen Preise sind noch nicht bekannt.

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(jes)