Aston Martin Rapide auf der IAA 2009
Der Porsche Panamera bekommt Anfang 2010 Konkurrenz durch den neuen Aston Martin Rapide. Auf der IAA 2009 zeigt die britische Sportwagenmarke ihre Variante eines noblen Viersitzers mit Fließheck
- rhi
Frankfurt/Main, 18. September 2009 – Nach zwei Jahrzehnten bietet Aston-Martin wieder eine viertürige Limousine an. Doch nachdem 1989 der extrem eckige Lagonda die Gemüter spaltete, setzt Aston Martin beim neuen Rapide von Anfang an eher auf konsensfähiges Design. Die Serienversion wird jetzt auf der IAA (noch bis zum 27. September 2009) vorgestellt.
Sportwagen für den Alltag
Aston-Martin-Chef Ulrich Bez sieht den Rapide als Fahrzeug „für Sportwagenkunden, die unabhängig von den Anforderungen ihres Lebensstils“ schnell unterwegs sein wollen. Im Klartext: Ein Aston für die wohlhabende Kleinfamilie. Dafür sorgen die vier Einzelsitze, zu denen man nach Öffnung der „Schwanenflügel“-Türen gelangt. Für den Nutzwert des Rapide sorgt ein zwischen 301 und 750 Liter großer Kofferraum hinter einer großen Heckklappe. Passend zum stilvollen Ausflug in die „Countryside“ gibt es ein maßgeschneidertes, fünfteiliges Koffer-Set und die genererelle Einladung, den noblen Innenraum beliebig zu veredeln. Damit auch der Nachwuchs seine Freude am Rapide hat, sind in die Rückseite der Vordersitze zwei Monitore plus DVD-Player integriert. Die lieben Kleinen können aber auch dem Alten beim Gas geben zusehen, da die hinteren Sitze erhöht angebracht sind.
Aston Martin Rapide auf der IAA 2009 (17 Bilder)

Noble Limousine für vier: Aston Martin zeigt die Serienversion des Rapide.
Familienkutsche mit Zwölfzylindermotor
Beim Druck auf das Gaspedal sollte es zügig vorangehen, denn unter der Haube des Rapide steckt der vom DB9 bekannte Zwölfzylinder mit 6 Liter Hubraum und 477 PS. Das maximale Drehmoment von 600 Nm wird mittels einer Sechsstufen-Automatik an die Hinterräder übertragen, auch ein manueller Schalteingriff ist per Paddels möglich. Die ersten Rapide sollen Anfang 2010 ausgeliefert werden, der Preis beläuft sich auf rund 180.000 Euro. Zum Vergleich: Der direkte Konkurrent Porsche Panamera Turbo mit PDK und 500 PS kostet 135.154 Euro. Allerdings dürfte der Rapide ein deutlich individuelleres Vergnügen sein, schließlich gibt es nur 125 Aston-Martin-Händler weltweit. (rh)