Straßenbau – historisch
Seit wann gibt es eigentlich Straßen? Hat sie jemand erfunden oder waren sie eine zwangsläufige Entwicklung?
- Tim Rittmeier
Straßenbau: Nach der Konstruktionsart des Oberbaus der Straßen (Kunststraßen), d. h. der Gesamtheit jener Teile, die auf der Krone der Dämme und der Sohle der Einschnitte verlegt werden, um die Angriffe der Verkehrslasten aufzunehmen, den Druck nach unten hin zu verteilen und die Erweichung des Untergrundes durch eindringendes Niederschlagwasser zu verhüten, unterscheidet man Schotterstraßen oder Chausseen, Pflasterstraßen aus Natur- oder Kunststein und Asphalt-, Holzpflaster-, Zement- und Eisenpflasterstraßen. Eine allgemeine Regel für die größte gestattete Steigung läßt sich nicht geben: Sie muß der ortsüblichen Wagenladung entsprechen. Man darf sie heute steiler wählen als früher, da der schwere Frachtverkehr größtenteils durch die Bahnen besorgt wird.
(Aus: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Leipzig und Wien, 1909, Band 19)
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