SAP sieht sich gestärkt aus der Krise hervorgehen

Der Walldorfer Software-Riese wird nach Einschätzung seines Vorstandschefs gestärkt aus der Krise hervorgehen, weil rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen worden seien: SAP hatte im Rahmen von drastischen Sparmaßnahmen 3000 Jobs gestrichen.

vorlesen Druckansicht 42 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • dpa

Europas führender Softwarekonzern SAP wird nach Einschätzung von Vorstandschef Léo Apotheker gestärkt aus der Krise hervorgehen. Der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware habe durch die durchgreifenden Sparmaßnahmen und den eingeleiteten Stellenabbau früh genug reagiert, sagte der Manager am heutigen Dienstag bei einem Kongress in Bremen zur Begründung. Allerdings sei die Krise in der weltweiten Softwarebranche noch nicht vorbei.

Das Management des Walldorfer DAX-Konzerns hatte ein millionenschweres Sparprogramm aufgelegt und den Abbau von 3000 Jobs im Konzern angeordnet, um die Kostenstruktur zu verbessern. Eine Trendwende im Geschäft hatte sich bereits zum ersten Halbjahr gezeigt. Am 28. Oktober legt SAP seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Dann wird auch mit einer Konkretisierung des Ausblicks für das Gesamtjahr gerechnet. (vbr)