AMD holt ein bisschen auf
Viel Bewegung gab es im zweiten Quartal nicht in der Rangliste des Mikroprozessoren-Marktes. Marktforscher glauben an einen baldigen Aufschwung.
Advanced Micro Devices (AMD) konnte auf dem Markt für PC-Prozessoren ein wenig Boden gut machen. Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen 15,7 Prozent Marktanteile, 0,1 Prozentpunkt mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres, berichten US-amerikanische Medien unter Berufung auf Zahlen von Mercury Research. Intel verzeichnete im vorigen Quartal 82,5 Prozent Marktanteil, 0,3 Prozentpunkte weniger als im zweiten Quartal 2002, während Transmetas Anteil von 1,7 auf 1,8 Prozent anstieg. Im Vergleich zum ersten Quartal schrumpfte hingegen AMDs Marktanteil um 0,9 Prozentpunkte, während Intel 0,8 Prozentpunkte hinzugewinnen konnte.
Die Marktforscher glauben, der Prozessor-Markt, der im zweiten Quartal etwas schwächer gewesen sei als im zweiten Vierteljahr 2002, sei kurz vor dem Aufschwung. Es gebe einige Hinweise, dass er im dritten und vierten Quartal gut wachsen werde. Das vergangene zweite Quartal sei ein Rekordquartal für mobile Prozessoren gewesen. Genaue Zahlen liegen nicht vor, aber die Vermutungen entsprechen dem leicht positiven Trend für den gesamten Halbleitermarkt, den die die Semiconductor Industry Association feststellt.
Insgesamt war bei AMD der Umsatz bei PC-Prozessoren gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 7 Prozent auf 402 Millionen US-Dollar gestiegen. Bei Intel waren gestiegener Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal vor allem auf die Chipverkäufe zurückzuführen: Die Sparte Intel Architecture erzielte 5,83 Milliarden US-Dollar Umsatz gegenüber 5,21 Milliarden im zweiten Quartal 2002. Transmeta hatte hingegen im vergangenen Quartal einen Umsatzrückgang von 7,5 Millionen auf 5,1 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. (anw)