Intels Konkurrenz: Die Totgesagten leben

AMD und Via haben trotz der Krise Chancen, sich stabil zu halten, während Marktforscher Transmeta eine schwierige Zeit vorhersagen.

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Gerade in Krisenzeiten mehren sich Unkenrufer, die einen baldigen Untergang von Firmen wie AMD oder Transmeta vorhersagen. Trotz der anhaltenden wirtschaftlich schwierigen Zeiten und der weiter starken Stellung Intels auf dem Markt der x86-Prozessoren haben sich die kleinen Konkurrenten bis heute halten können, meinen die Marktforscher von InStat-MDR in einer aktuellen Studie. Damit AMD, Transmeta und VIA bessere Überlebenschancen haben, geben sie ihnen einige Ratschläge auf den Weg.

AMD, das anders als die beiden anderen Unternehmen auf vielen Teilmärkten mit Intel konkurriert, sollte seine Kosten bei der Umstellung auf die 90-Nanometer-Technik besser unter Kontrolle bekommen. Um auf höhere Produktionszahlen zu kommen, benötige AMD mehr Partner, wie ihn das Unternehmen in IBM gefunden hat.

Für VIA sei es wichtig, ähnlich wie AMD mit seinem Athlon eine von Intel unabhängige Infrastruktur aufzubauen. Dafür sei das Unternehmen in einer guten Position. Transmeta stehe hingegen unter Druck. Der Prozessorhersteller benötige einige Zeit, um seinen TM8000 wieder in mehr Motherboard-Sockel zu bringen, nachdem einige von TM5800 zu Intels Pentium M gewechselt seien. Das seien keine guten Voraussetzungen, um wieder zu höheren Umsätzen zu kommen. InStat-MDR sagen VIA für dieses und kommendes Jahr einen stabilen Marktanteil voraus, während Transmeta durch den Übergang vom TM5800 zum TM8000 nachlassen werde. (anw)