Der sportlichste Lexus aller Zeiten
Auf der Tokyo Motor Show, die vom 24. Oktober bis zum 4. November 2009 stattfindet, setzt Lexus eines der Highlights: Der neue LFA ist ein waschechter Supersportwagen mit feinster Technik an Bord
- rhi
Köln, 21. Oktober 2009 – Toyotas Nobelableger Lexus bringt einen echten Sportler mit zur Tokyo Motor Show 2009 (24. Oktober bis 4. November). Hinter dem nüchternen Namen LFA verbirgt sich ein potenter Supersportwagen mit feinster Technik.
Karosserie aus Kohlefaser
Die Ingenieure konnten nach Angaben des Unternehmens ohne Vorgaben am neuen Lexus-Flaggschiff arbeiten. Die Karosserie des LFA ist eine leichte und extrem stabile Karosseriekonstruktion aus karbonfaserverstärktem Kunststoff. So konnte das Leergewicht auf 1480 Kilogramm gedrückt werden. Das habe die Markteinführung des LFA aber auch verzögert, weil die Verwendung des Materials relativ spät beschlossen wurde. Zur weiteren Gewichtseinsparung bestehen alle Fahrwerkskomponenten aus Aluminium, hinzu kommen Karbon-Keramik-Bremsscheiben.
Der sportlichste Lexus aller Zeiten (26 Bilder)

Lexus zeigt die Serienversion des LFA.
Kraft auf die Hinterräder
Ein neu entwickelter V10-Benziner in Front-Mittelmotor-Bauweise mit 4,8 Liter Hubraum befeuert den LFA. Die Leistung beträgt 560 PS, diese liegen bei 8700 Umdrehungen an. Insgesamt kann das Aggregat des Super-Lexus bis 9000 Touren gedreht werden. Das maximale Drehmoment von 480 Nm wird bei 6800 Umdrehungen erreicht. Das effektive Leistungsgewicht wird mit 2,64 Kilogramm pro PS angegeben, die Literleistung beträgt 117 PS. Ein automatisiertes sequenzielles Sechsgang-Schaltgetriebe namens ASG treibt die Hinterräder über ein Torsen-Sperrdifferenzial an. Dank Transaxle-Bauweise mit unmittelbar an der Hinterachse angeordnetem Getriebe wird eine optimale Achslastverteilung von 48:52 erreicht. Über einen Drehschalter im Cockpit kann der Fahrer zwischen vier Fahrmodi wählen, die jeweils spezielle Schaltprofile und eine eigene Motorcharakteristik aufweisen. Die Beschleunigung von null auf 100 wird mit 3,7 Sekunden angegeben, als Höchstgeschwindigkeit sind 325 km/h möglich.