Lotus Exige Scura im Military-Look

Wie der Pilot eines Tarnkappenbombers können sich zukünftig 35 glückliche Besitzer eines raren Lotus-Sondermodells fühlen. Der Exige Scura setzt auf Verdunklungseffekte beim Lack und dem Innenraum

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Von
  • rhi

Hethel (Großbritannien), 21. Oktober 2009 – Wie der Pilot eines Tarnkappenbombers können sich zukünftig 35 glückliche Besitzer eines raren Lotus-Sondermodells fühlen. Der Exige Scura setzt auf Verdunklung, passend zum Namen "Scura", dem italienischen Wort für "dunkel". In Japan wird der besondere Sportwagen als "Exige Stealth" angeboten.

Angetrieben wird der Scura von einem 260 PS starken 1,8-Liter-Motor mit Kompressor und Ladeluftkühler. Der Motor arbeitet normalerweise im Exige Cup 260. Als Besonderheit ist eine so genannte "Launch Control" an Bord, um möglichst schnell und sauber aus dem Stand zu beschleunigen. Hierzu programmiert der Fahrer ein Drehzahllimit, tritt im Leerlauf das Gaspedal voll durch und betätigt die Kupplung, um möglichst fix den Gang einlegen zu können. In 4,1 Sekunden sollen 100 km/h erreicht sein, die Höchstgeschwindigkeit beziffert Lotus mit 245 km/h. Auf dem Weg dahin darf das Aggregat gedreht werden, erst bei 6000 Touren liegt das Drehmoment-Maximum von 236 Nm an. Geschaltet wird über ein manuelles Sechsgang-Getriebe.

Lotus Exige Scura im Military-Look (16 Bilder)

Beim Lotus Exige Scura ist der Name Programm: "Scura" bedeutet "dunkel".

Passend zum Namen ist der Innenraum des Scura in diversen Schwarz-Abstufungen gehalten. Zur Gewichtsreduzierung kommt viel Karbon zum Einsatz, so bei den mit Alcantara gepolsterten Sitzschalen. Die Außenhaut des Spezial-Lotus ist größtenteils mattschwarz lackiert, um einen "samtigen Eindruck" zu erwecken, so der Hersteller. Über die gesamte Karosserie verläuft ein breiter, schwarz glänzender Streifen. In Deutschland wird der Exige Scura für 60.000 Euro angeboten. (imp)