Opel-Führung wird ausgewechselt

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Von
  • Gernot Goppelt

Opel bekommt nach dem Platzen des Verkaufs an Magna eine neue Spitze. Der bisherige GM-Europachef Carl- Peter Forster verlässt nach dpa-Informationen den Konzern. Laut Spiegel Online ist US-Manager Nick Reilly als Forsters Nachfolger im Gespräch. Er ist bislang für das Asien-Geschäft und die Marke Chevrolet verantwortlich.

Auch der bisherige Opel-Chef Hans Demant werde das Unternehmen voraussichtlich nicht mehr führen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur heute. Die Bundesregierung wartet unterdessen auf das Sanierungskonzept der alten und neuen Konzernmutter General Motors (GM), bevor sie über das weitere Vorgehen entscheidet.

Der 55-jährige Forster hatte sich vehement für einen Einstieg des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei Opel ausgesprochen und die Kehrtwende von GM ungewöhnlich scharf kritisiert.

"Binnen Tagen oder Wochen" werde man ein neues Führungsteam für Opel/Vauxhall zusammenstellen, sagte GM-Chef Fritz Henderson in einem Interview mit Journalisten in Detroit, das auf der GM-Webseite veröffentlicht wurde.

Forster hatte von 2001 bis 2004 an der Spitze von Opel gestanden. Danach war er nach Zürich als Chef von General Motors Europe gewechselt, wozu auch Opel gehört. Der Weggang Forsters wurde offiziell nicht bestätigt. (dpa) (ggo)