Infiniti M kommt Ende 2010 mit viel Technik

Als Alternative zum BMW 5er und zur Mercedes E-Klasse preist die kĂĽrzlich gestartete Nissan-Marke Infiniti ihre neue Modellreihe an. Der M startet in zwei Versionen, allerdings erst im Herbst 2010

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Rolle (Schweiz), 2. Dezember 2009 – Infiniti veröffentlicht Details zu der erstmals im August 2009 vorgestellten sportlichen M-Modellreihe. Der M ist oberhalb des G37 angesiedelt und soll mit dem BMW 5er und der Mercedes E-Klasse konkurrieren. Mit 4,95 Metern ist der M aber etwas länger. Der Infiniti M startet nun in den USA, nach Deutschland kommt der Viertürer im September 2010.

Zum Start wird der M mit einem V6-Benziner und einem V6-Diesel angeboten, 2011 folgt ein Hybridmodell. Details sind bislang nur zum M37 verfügbar: Er hat einen Benziner mit 3,7 Liter Hubraum und einer variablen Ventilsteuerung namens VVEL (Variable Valve Event and Lift). Das Aggregat erzeugt 320 PS und 360 Newtonmeter – damit ist das Auto etwa so stark wie der Mercedes E 350 CGI mit 292 PS. Für die Kraftübertragung ist wie bei Mercedes eine Siebengang-Automatik zuständig, die sich auch über Schaltwippen bedienen lässt. Den Spritverbrauch gibt Infiniti nicht an. Doch senken Alu-Teile wie Türen, Motorhaube und Kofferraumdeckel das Gewicht. Außerdem wurde auf eine gute Aerodynamik geachtet: Der cW-Wert beträgt 0,27.

Infiniti M kommt Ende 2010 mit viel Technik (12 Bilder)

Die sportliche Stufenhecklimousine Infiniti M startet im September 2010.

Der Motor ist hinter der Vorderachse platziert, was eine fast ausgeglichene Gewichtsbalance zwischen Vorder- und Hinterachse ermöglichen soll. Angetrieben werden die Hinterräder. Serienmäßig rollt der M auf 18-Zoll-Rädern, für die sportlicheren Modelle der Baureihe sind 20-Zöller, eine straffere Abstimmung und die aktive Allradlenkung 4WAS erhältlich.

Zu den technischen Besonderheiten des M gehört der Totwinkelassistent BSI (Blind Spot Intervention), der nicht nur vor drohenden Kollisionen warnt, sondern auch aktiv eingreift, wenn der Fahrer nicht reagiert. Die automatische Korrektur wird aber nicht über die Lenkung, sondern durch selektives Bremsen auf einer Fahrzeugseite erreicht. Eine weitere Besonderheit ist die aktive Geräuschregelung ANC (Active Noise Control), die tieffrequente Störgeräusche im Innenraum durch Interferenz neutralisiert.