Studie: Automarkt in Westeuropa wuchs 2009 dank staatlicher Kaufanreize

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Von
  • ssu

Dank eines rasanten Endspurts hat der Automarkt in Westeuropa laut einer Studie im vergangenen Jahr ein Plus erzielt. Für das gerade begonnene Jahr sagen die Experten vom Prognoseinstitut J.D. Power wegen des Auslaufens der staatlichen Abwrackprogramme hingegen einen zweistelligen Rückgang voraus. Nach den am 7. Dezember veröffentlichten Daten des Instituts stieg der westeuropäische Autoabsatz 2009 leicht um 0,5 Prozent auf 13,63 Millionen Fahrzeuge. Per Ende November lag der westeuropäische Markt den offiziellen Zahlen des europäischen Herstellerverbands ACEA zufolge noch mit 0,7 Prozent im Minus. Der in Brüssel ansässige Verband legt die Statistik für das Gesamtjahr Mitte Januar vor.

Zum Jahresende hätten die staatlichen Subventionsprogramme vor allem Kunden in Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien in die Autohäuser gelockt, schreiben die J.D.-Power-Experten. Der deutsche Markt ging dagegen im Dezember erstmals wieder zurück. Im Gesamtjahr legte der größte europäische Markt jedoch um gut 23 Prozent zu. Für 2010 sagen die Statistiker in Westeuropa ein Minus von rund 10,5 Prozent auf 12,19 Millionen Einheiten voraus. (dpa-AFX) / (ssu)