Parkpilot zum Nachrüsten
Der Zulieferer Bosch bietet seinen "Parkpilot" zum Nachrüsten in einer neuen Generation an. Die Einparkhilfe in "Erstausrüstungsqualität" erlaubt eine lückenlose Hinderniserkennung bis 1,50 Meter
- Gernot Goppelt
Karlsruhe, 26. Januar 2010 – Es ist noch nicht allzu lange her, dass die meisten Autos von mehr oder weniger erhabenen Gummileisten vor kleinen Remplern geschützt waren. Mittlerweile ist dieser Rundumschutz völlig aus der Mode gekommen, was besonders für viele Stadtbewohner ein Ärgernis ist. Wenigstens gibt es elektronische Einparkhilfen, um Rempler zu vermeiden, bis hin zu Einparkassistenten, die im besten Fall das Fahrzeug völlig eigenständig in eine Parklücke bugsieren.
Sieht selbst den Blumenkübel
Auch zum Nachrüsten gibt es Sensorlösungen, die zumindest vor Hindernissen warnen, so etwa der Parkpilot von Bosch. Jetzt hat der Zulieferer ein neues Nachrüstprodukt auf den Markt gebracht, das technisch verbessert wurde und qualitativ einer werksseitigen Lösung nicht nachstehen soll. Vier (in einem Fall drei) Ultraschallsensoren erlauben eine laut Bosch lückenlose Hinderniserkennung bis zu einer Entfernung von 1,50 Metern. Auch kleine Hindernisse wie Blumenkübel sollen sicher erfasst werden.
Parkpilot zum Nachrüsten (3 Bilder)

Die Nachrüstsensorik kann lackiert werden und fällt in der Stoßstange kaum auf. (Bild: Bosch)
Die Sensoren des Parkpilot URF7 von Bosch arbeiten nach dem Puls-Echo-Prinzip. Das System sendet unhörbare Schallwellen aus, die von den Hindernissen reflektiert werden. Die Sensoren erfassen den reflektierten Schall. Der Parkpilot errechnet dann aus der Zeit, die der Schall für den Hin- und Rückweg benötigt, den Abstand zum Hindernis. Im praktischen Betrieb erhält man beim Einparken akustische Signale, zusätzlich informiert ein Leuchtdiodenband über die Annäherung an das Hindernis.