Kurz informiert: Netflix, PV-Standard, Google-BĂĽro, Blizzard bei Steam
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Netflix mit wachsenden Nutzerzahlen im Aufschwung
Netflix hat seine Zahlen im vergangenen Quartal durchweg steigern können. Der Streaming-Dienst zählte von April bis Juni knapp 6 Millionen neue Abonnenten. Damit kommt er nun etwa 240 Millionen zahlende Kunde. Das könnte daran liegen, dass Netflix seit geraumer Zeit gegen das Teilen von Nutzerkonten vorgeht. Nicht zuletzt dürften auch die neuen, günstigeren Abo-Modelle Neukunden angelockt haben. Vor einem Jahr noch hatte Netflix Kunden verloren und verzeichnete damals fast eine Million weniger Bezahlabos.
Länger und breiter: Chinesische Hersteller standardisieren Größe von PV-Modulen
Seit Jahrzehnten werden Photovoltaikmodule für den Massenmarkt hergestellt und doch gab es bisher keinen Standard für ihre Außenmaße – aktuelle Module aus der Leistungsklasse um 400 Watt Peak sind in etwa 1,70 m lang und ungefähr 1,10 m breit. Die genauen Maße hängen davon ab, wie viel Platz die Hersteller zwischen den Zellen und zum Rand lassen und wie sie den Rahmen konstruieren. Geht es nach neun der großen chinesischen Hersteller, soll sich das jetzt ändern: Gemeinsam erklärten die Hersteller Astronergy, Canadian Solar, DAS Solar, JA Solar, Jinko Solar, LONGi, Risen Energy, Trina Solar und TW Solar, dass sie sich auf neue Außenmaße geeinigt haben und diese als Standard festschreiben wollen: 2382 × 1134 mm. Ebenfalls einheitlich sollen Abstände für Befestigungslöcher auf der langen Seite sein: Von der Mitte aus gesehen je ein Lochpaar im Abstand von 400, 790 und 1400 Millimeter. Module dieser Größe spielen in einer Leistungsklasse von über 500, teilweise über 600 Watt Peak.
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Google probiert RĂĽckkehr zu BĂĽro-PC ohne Internet
Bürocomputer ohne Internetzugang: Aus Sicherheitsgründen will Google das nun testen. Mehr als 2.500 Mitarbeiter müssen nun ohne Internet auskommen. Dieser Feldversuch soll zeigen, welche Vor- und Nachteile das im Arbeitsalltag mit sich bringt. Das Intranet des Datenkonzerns sowie bestimmte hauseigene Onlinedienste wie Gmail und Google Drive sind von der Netzsperre nicht betroffen. Das berichtet der Nachrichtensender CNBC, der eine interne Ankündigung Googles dazu lesen konnte. Einer weiteren Gruppe will Google dem Bericht zufolge zumindest die Root-Rechte entziehen. Auch das diene der empirischen Sicherheitsstudie. Denn auf einem Rechner ohne Root-Möglichkeit haben es nicht nur die rechtmäßigen Nutzer, sondern auch etwaige Angreifer schwer, bestimmte eigene Befehle oder Software auszuführen.
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Blizzard bringt seine Spiele zu Steam
Blizzard bietet Spiele bald auch auf Steam an. Den Auftakt macht der Online-Shooter "Overwatch 2", kündigte Blizzard an. Zuvor waren die Titel des Entwicklerstudios nur auf der hauseigenen Plattform Battle.net verfügbar. Man wolle mit dem Steam-Release so viele Spieler wie möglich verbinden, teilte Blizzard mit. Die "Call of Duty"-Spiele der Mutterfirma Activision werden bereits auf Steam angeboten. Eine Steam-Seite zu "Overwatch 2" hat Blizzard bereits eingerichtet, Demnach soll der Shooter dort ab dem 10. August verfügbar sein.
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(ssi)