AT&T und MCI beenden Rechtsstreit

Die gegenseitigen Vorwürfe wegen angeblich betrügerisch weitergeleiteter Telefongespräche haben nun ein Ende.

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Die US-amerikanischen Telecom-Unternehmen AT&T als Kläger sowie MCI und Onvoy als Verklagte haben einen Rechtsstreit außergerichtlich beigelegt. Die Einzelheiten der Einigung wurden allerdings nicht mitgeteilt. AT&T hatte MCI vorgeworfen, zusammen mit Onvoy Telefongespräche über Kanada geleitet zu haben. Dafür soll MCI AT&T überhöhte Rechnungen vorgelegt haben. MCI ließ die Vorwürfe nicht lange auf sich sitzen und warf AT&T seinerseits vor, selbst Telefongespräche betrügerisch über andere Netze zu leiten.

Wie auch immer die Einzelheiten der Einigung aussehen, beide Seiten scheinen mit ihr laut Mitteilung zufrieden. So sagt AT&T-Manager Jim Cicconi, die Einigung sei vollauf im Interesse der Anteilseigner. Stasia Kelly von MCI würdigt das Ende des Rechtsstreits als gute Nachricht für die Investoren. MCI -- ehemals Worldcom -- befindet sich seit Juli 2002 in einem Insolvenzverfahren. Dies will das skandalgeschüttelte Unternehmen verlängern. (anw)