Pagani Zonda Tricolore: Einzelkämpfer auf vier Rädern
Die italienische Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Zu diesem nicht unbelasteten Jubiläum bringt den Zonda Tricolore
- rhi
Modena (Italien), 1. März 2010 – Mit ihren zehn Maschinen vom Typ Aermacchi MB-339-A betreibt die italienische Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" seit 50 Jahren Flugshows. In Deutschland ist die Staffel vor allem wegen des fürchterlichen Ramstein-Unglücks in Erinnerung. Das hält die Sportwagen-Schmiede Pagani nicht davon ab, zum Jubiläum den exklusiven Zonda Tricolore aufzulegen.
Jet-ähnliche Beschleunigung
Mit seiner blau-schwarzen Lackierung orientiert sich der Zonda Tricolore an der Farbgebung der "Frecce Tricolori"-Jets. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 3,4 Sekunden, nach 9,6 Sekunden sind 200 km/h erreichen. Brembo-Bremsen aus einer Karbon-Keramik-Mischung sorgen für eine kräftige Verzögerung: Von 200 auf null km/h vergehen gerade einmal 4,3 Sekunden. Die Querbeschleunigung beträgt 1,45 g.
Pagani Zonda Tricolore: Einzelkämpfer auf vier Rädern (10 Bilder)

Einzigartiger Flitzer: der Pagani Zonda Tricolore
Motor von Mercedes
Angetrieben wird der Zonda Tricolore von einem 7,3-Liter-V12 aus dem Hause AMG, der 670 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 780 Nm bereitstellt. Geschaltet wird über eine sequenzielle Sechsgang-Automatik. Auch sonst kommt nur teure Technik zum Einsatz. Die teilweise aus Titan bestehende Abgasanlage ist mit Keramik beschichtet, das Fahrwerk weist Elemente aus Magnesium und Titan auf. Das hat seinen Preis: Für das Einzelstück verlangen die Italiener rund 1,1 Millionen Euro. (imp)