Kosten für virtuellen Arbeitsmarkt sollen eingedämmt werden
Die virtuelle Jobbörse der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit soll nun doch nicht mehr als 163 Millionen Euro kosten.
Die virtuelle Jobbörse der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit soll nun doch nicht mehr als 163 Millionen Euro kosten. Dies sicherte der BA-Vorstand dem Verwaltungsrat der Agentur auf einer Sitzung in Berlin zu. Die Finanzkontrolle für das Projekt "Virtueller Arbeitsmarkt" wird verstärkt und außerdem am Montag eine neue Projektleitung eingesetzt. Eine Innenrevision soll bis Ende April die Korruptionsvorwürfe und offene rechtliche Fragen klären.
Bis Mitte diesen Jahres plant die Bundesagentur, das Online-Portal für Arbeitgeber und Arbeitssuchende zur Verfügung zu stellen. Der Ausbau der nächsten Stufe, also die Integration des Virtuellen Arbeitsmarktes in das gesamte Vermittlungs- und Beratungssystem der Behörde, soll zeitlich gestreckt werden. Gestern hatte der Spiegel berichtet, dass der weitere Ausbau der elektronischen Stellenvermittlung aufgrund zahlreicher technischer Risiken zu weiteren Kostensteigerungen führen könnte.
Zum Thema "virtueller Arbeitsmarkt" siehe auch: (boi)
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