Mansory G-Couture auf Basis des Mercedes G 55 AMG

Auf dem Genfer Auto-Salon (noch bis 14. März 2010) ist auch manch exotisches Exponat zu sehen, so auch der Mansory G-Couture auf Basis des Mercedes G 55 AMG, der in Kooperation mit dem Modeschöpfer Philipp Plein entstand

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Von
  • Matthias Nauman
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Genf, 11. März 2010 – Auf dem Genfer Auto-Salon (noch bis 14. März 2010) ist auch manch exotisches Exponat zu sehen. Eines hat der Tuner Mansory mitgebracht, der auf die Veredlung ohnehin schon exklusiver Fahrzeuge spezialisiert ist. In diesem Fall ist das Ausgangsmodell ein Mercedes G 55 AMG. Den kraftstrotzenden Gelände-Oldie mit Stern hat der Tuner in Kooperation mit dem Münchner Modeschöpfer und Designer Philipp Plein in den Mansory G-Couture verwandelt.

Die G-Klasse wurde sowohl optisch als auch technisch überarbeitet. Das gesamte Exterieur bis zur unteren Fensterkante sowie das Dach des Geländewagens sind aus Karbon gefertigt. Der ultraleichte und hochfeste Werkstoff wird in einer speziellen Druckkammer so stark verdichtet, dass keine Lufteinschlüsse mehr verbleiben. Üblicherweise komme diese Verarbeitungsmethode nur in der Luft- und Raumfahrt zur Anwendung, weil das Verfahren äußerst kostenintensiv sei, erläutert Mansory.

Mansory G-Couture auf Basis des Mercedes G 55 AMG (8 Bilder)

Extravaganter Offroader: Der Mansory G-Couture auf Basis des Mercedes G 55 AMG

Auch unter der Haube hat sich einiges getan: Einen Großteil der Komponenten ersetzte der Tuner durch Hochleistungsbauteile aus dem Mercedes SLR. Das Ergebnis sind statt der serienmäßigen 507 PS des G 55 AMG nun stolze 700 PS. Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment von 700 auf 880 Newtonmeter. Um diese enorme Kraft sicher auf den Asphalt zu bringen, ist der G-Couture ringsum mit Hochleistungsreifen vom Typ "Pirelli Scorpion" bestückt. Die Pneus der Dimension 305/35 R 23 sind auf neue, einteilige SUV-Felgen in 23 Zoll aufgezogen.