Neuzulassungen im Februar 2010

Wie zu erwarten, sind die Zulassungszahlen auch im Februar vor allem bei Kleinst- und Kleinwagen kräftig eingebrochen. Das Kfz-Gewerbe sorgt sich auch im Werkstattbereich um ihr Geschäft

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Von
  • Gernot Goppelt
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Hannover, 11. März 2010 – Der Markt schlägt zurück, könnte man sagen, wenn man sich die Zulassungszahlen vom Februar anschaut. Bereits der Januar war schwach, im Februar fiel der Einbruch im Vergleich zu den Vorjahren noch deutlicher aus. 194.846 neu zu gelassene Pkw bedeuten ein Minus von 30 Prozent im Vergleich zum Februar 2009.

Erfreulich, aber nicht unerwartet, kam allenfalls eine leichte Erholung im Bereich der "Dienstwagen". Der Anteil der gewerblich zugelassenen Fahrzeuge lag bei 60 Prozent. Kräftig abwärts ging es dagegen bei Kleinwagenherstellern: Suzuki zum Beispiel erlebte einen Rückgang von 70,1 Prozent, bei Smart waren es -40,1 Prozent und bei Daihatsu -87,6 Prozent. Für Daihatsu ist das besonders schmerzlich, weil das Unternehmen 2009 nicht einmal von der Abwrackprämie profitieren konnte – man hatte schlicht zu wenig Autos für den Bedarf und konnte im Unterschied zu kontinentalen Anbietern die Nachfrage nicht kurzfristig ausgleichen. Smart hatte ohnehin wenig von der Abwrackprämie, weil der Wagen zu den Teuren in diesem Segment gehört. Hier dürften sich die Verantwortlichen vor allem Sorgen darüber machen, dass es für den Kleinen derzeit weder zuhause noch in den USA gut läuft.

Neuzulassungen im Februar 2010 (12 Bilder)

Im Vergleich zum Januar sind zwar etwas mehr Autos zugelassen worden, das Ergebnis liegt aber deutlich unter den Vorjahren. (Quelle: KBA)

Der genaue Blick in die Segmente zeigt das Elend bei Kleinst- und Kleinwagen, eben genau jenen Segmenten, die im Jahr der Abwrackprämie so stark gewachsen waren. Das Segment der Minis stürzte im Februar um 52,5 Prozent ab, das der Kleinwagen um 47,4 Prozent.