Virtueller Arbeitsmarkt erhält neue Projektleitung
Das Projekt Virtueller Arbeitsmarkt nimmt einen neuen Anlauf: Der Vorstand der Bundesagentur fĂĽr Arbeit hat die Verantwortung fĂĽr das Projekt jetzt auf zwei Schultern verteilt.
Das Projekt Virtueller Arbeitsmarkt nimmt einen neuen Anlauf: Der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die Verantwortung für das Projekt jetzt auf zwei Schultern verteilt. Als Gruppenleiter IT-Strategie soll Ingo Engelhardt die technische Entwicklung steuern, während Michael Pflügner als Leiter des Bereiches Produkt- und Programmentwicklung/Aktive Arbeitsförderung die Ausrichtung an arbeitsmarktpolitischen Erfordernissen sicherstellen soll.
Zunächst soll die neue Projektleitung bis zum 30. Juni 2004 die "bisherige Umsetzung des VAM optimieren". Das viel kritisierte Online-Portal soll den Anforderungen und Wünschen der Nutzer besser angepasst werden. Parallel dazu soll das im Dezember gestartete Projekt im Rahmen eines Audits einer intensiven Prüfung unterzogen werden. Von den Ergebnissen dieser Bestandsaufnahme soll es abhängen, wie das Projekt fachlich und technisch weiterentwickelt wird.
Die bisherige Planung sieht neben dem Online-Portal eine zweite umfangreichere Stufe vor, bei der die bestehenden IT-Systeme für Beratung und Vermittlung ersetzt und mit der Online-Jobbörse zu einem einzigen System zusammengeführt werden sollen. Wie viel Geld die beiden Neuen dafür verbrauchen dürfen, steht bereits vor dem Audit fest: Der Vorstand der BA hatte am vergangenen Samstag dem Verwaltungsrat zugesagt, dass die Kosten für das Gesamtprojekt auf 163 Millionen Euro begrenzt werden.
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