Designer Sbarro stellt vier neue Studien in Genf vor

Der Designer Franco Sbarro und seine Designerschule stellen vier Fahrzeugstudien vor, die Emotionen wecken sollen. Vom Dreirad bis zum Sportwagen reicht die Bandbreite der vorgestellten Fahrzeuge

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Grandson (Schweiz), 24. März 2010 – Der italienische Designer Franco Sbarro gehört schon seit Jahren zu den festen Größen auf dem Genfer Salon. In diesem Jahr präsentierte er hier vier verschiedene Studien. Im Zentrum stand der orangefarbene Flitzer mit dem deutschen Namen Autobau. Das Fahrzeug ist eine Hommage an Sbarros Freund Fredy Lienhard, einen Schweizer Kabarettisten und Schauspieler. Der 1,5 Tonnen schwere Flitzer wird von einem 500 PS starken Zwölfzylinder angetrieben.

Ebenfalls von Sbarro stammt die Dreirad-Studie S Moto 3. Die Besonderheit: Zwischen den beiden Vorderrädern befindet sich ein Behälter, der bei Bedarf abgekoppelt und zum Beispiel als Einkaufswägelchen verwendet werden kann. Eine Studie aus der von Franco Sbarro gegründeten Designschule namens Espera ist der Concept GT4. Der Roadster wurde inspiriert von der FIA-GT4-Rennserie, bei der in der Sports-Light-Klasse besonders leichte Roadster wie der KTM X-Bow oder der Lotus 2-Eleven starten. Das von den Nachwuchsdesignern entworfene Fahrzeug kommt mit seiner Karosserie aus Glasfiber auf ein Gewicht von nur 650 kg. Als Motor dient die 1,2-Liter-Maschine aus der Suzuki Bandit.

Designer Sbarro stellt vier neue Studien in Genf vor (11 Bilder)

gefühlte 75 cm hoch: Sbarro Autobau

Ebenfalls aus der Designschule stammt der Entwurf des Essenza. Wie die Roadster-Studie besitzt auch das Coupé eine Glasfiberkarosserie, wodurch sich das Gewicht auf 850 kg beschränken soll. Als Antrieb dient ein 200 PS starker BMW-Motor mit 2,5 Liter Hubraum, der mit einem Fünfgang-Getriebe kombiniert wird. (imp)