Erwischt: Lamborghini Jota auf Testfahrt
Das Nachfolgemodell des Murciélago soll einen anderen Namen bekommen und sich optisch deutlich vom Konzernbruder Audi R8 absetzen. Noch offen ist die Motorenfrage
- rhi
Haar, 16. April 2010 – Neue Erlkönige tauchen fast jeden Tag auf. Es gibt kaum noch einen Breitengrad, wo sich die Autotester mit ihren geheimen Prototypen sicher vor Fotografen sein können. Nun ist einem Fotografen der Nachfolger des Lamborghini Murciélago vor die Linse gefahren.
Vorstellung auf der nächsten IAA
Einige Eckdaten des neuen Supersportlers stehen schon fest: Der recht umständlich auszusprechende Name Murciélago wird aufgegeben, alternativ wird die Bezeichnung Jota erwogen. Sie schmückte bereits Ende der 1960er-Jahre eine besonders starke Variante des Lamborghini Miura. Auf den Bildern ist bereits erkennbar, dass der Jota sehr markant auftreten wird. Das Vorbild hierfür ist der Reventón. Noch offen ist, welcher Motor über die riesigen Luftöffnungen in den Seitenteilen des Erlkönigs beatmet wird. Der Zwölfzylinder im Murciélago ist noch ein Relikt aus der Vor-Audi-Zeit, denkbar wäre nun auch der Einsatz des V10 aus dem Audi R8. Sehr wahrscheinlich wird es aber beim Zwölfzylinder bleiben, schon um den Jota deutlich vom R8 und dem Lamborghini Gallardo abzuheben. Wie die endgültige Entscheidung ausgefallen ist, kann auf der Frankfurter IAA im Jahr 2011 unverhüllt bewundert werden.
Erwischt: Lamborghini Jota auf Testfahrt (6 Bilder)

Aufsehenerregender Erlkönig: Der Nachfolger des Lamborghini Murciélago
(imp)