Mercedes Concept Shooting Break: Studie eines Kombi-Coupés

Mercedes stellt auf der "Auto China 2010" in Peking seine neuste Studie vor. Das Concept Shooting Break soll das Beste aus Coupé und Kombi vereinen

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Stuttgart, 20. April 2010 – Manchmal füllen Designer und Manager Lücken im Modellprogramm, die vorher keiner kannte und nur wenige vermisst haben. Wer wäre vor dem BMW X6 schon auf die Idee gekommen, ein SUV mit einem Coupé zu kreuzen? Naheliegender scheint da die Kombination aus Kombi und Coupé, die Mercedes auf der „Auto China 2010“ in Peking (25. April bis 2. Mai 2010) vorstellt.

Das Concept Shooting Break soll an den Mercedes CLS, aber auch den SLS AMG erinnern. Außerdem nimmt die Studie Ideen des 2008 gezeigten Showcars Concept Faszination auf. Zu den technischen Highlights zählen Scheinwerfer, die fünf Lichtfunktionen bieten: Landstraßenlicht, Autobahnlicht, erweitertes Nebellicht, aktives Kurvenlicht sowie Abbiegelicht. Das neue Lichtsystem arbeitet mit LEDs, die mit dem adaptiven Fernlichtassistenten verbunden sind. Noch in diesem Jahr will Mercedes einen Voll-LED-Scheinwerfer anbieten. Audi bietet ein ähnliches System seit kurzem im neuen A8 an. Eine weitere Besonderheit sind die versenkten Türgriffe, die bei Berührung ausfahren.

Mercedes Concept Shooting Break: Studie eines Kombi-Coupés (30 Bilder)

In Peking stellt Mercedes das Concept Shooting Break vor.

Als Antrieb dient ein V6-Benziner mit einer verbesserten Direkteinspritzung. Mit 3,5 Litern Hubraum und 306 PS sowie 370 Nm handelt es sich offenbar um einen Verwandten des 350 CGI. Zu den Besonderheiten des strahlgeführten Direkteinspritzers zählen die piezoelektrischen Einspritzventile der neuesten Generation, die Mehrfacheinspritzungen erlauben. Auch ein Start-Stopp-System soll beim Spritsparen helfen.

Der Concept Shooting Break steht auf 20-Zoll-Rädern in Sterlingsilber sowie Reifen im Format 255/30 ZR 20 vorn und 285/25 ZR 20 hinten. Ein großes Glasdach lässt zwar viel Licht, aber keine frische Luft in den Innenraum. Im Interieur dominieren Holz und Leder. Auffällig sind die massive, durchgehende Mittelkonsole und der Laderaum mit Eichenholzboden. Die Studie hat vier Ledersitze mit integrierten Kopfstützen. Ob und wann der Wagen in Serie geht, ließ Mercedes bislang offen. (imp)