Apples nächster iMac kommt mit G5-Prozessor
Apples Finanzchef bestätigte in der Bilanzpressekonferenz, dass sich der künftige iMac wegen Problemen mit der neuen CPU verspätet habe.
Apples Finanzchef Peter Oppenheimer bestätigte anlässlich der Erläuterung der jüngsten Quartalsergebnisse in einer Telefonkonferenz, dass sich der künftige iMac wegen der schlechten Lieferbarkeit der neuen CPU verspätet habe. Damit ist nunmehr zumindest der Einsatz des von IBM hergestellten G5-Prozessors in der All-in-One-Reihe von Apple klar.
Hitzeprobleme mit dem Chip seien nicht die größten Schwierigkeiten gewesen, hieß es auf Anfrage, ohne dass weitere Details genannt wurden. Allerdings haben in den vergangenen Wochen und Monaten diverse Hersteller Verzögerungen bei der 90-nm-Produktion hinnehmen müssen, darunter eben auch IBM. Momentan stellt IBM auf 90-Nanometer-Strukturbreite um und nennt diese Prozessoren PowerPC 970FX. Die CPU wird auch im Xserve und im Power Mac Dual 2,5 GHz mit Flüssigkühlung eingesetzt.
Vor einigen Wochen musste Apple einräumen, dass man mit dem neuen Modell nicht rechtzeitig fertig werde -- gleichzeitig aber auch keine Bestellungen für den alten iMac im Design einer überdimensionalen Schreibtischlampe annehmen könne. (jes)