c't-Gehaltsumfrage 2008
Seite 2: Bundesländer
Der durchschnittliche deutsche IT-Experte ist männlich und 33,9 Jahre alt. Er erhält ein um 4,3 Prozent höheres Einkommen als im Vorjahr und kommt so auf 51.100 Euro – erstmals in einer unserer Umfragen wurde damit die 50 000er-Marke überschritten.
Von allen deutschen Teilnehmern stammen 87,6 Prozent aus den alten Bundesländern, sie erhielten im Mittel knapp 51.900 Euro. Nur 6,1 Prozent arbeiten in den neuen Bundesländern – eine Tatsache, die deutliche Einkommensschwankungen bei diesem Personenkreis im Vergleich zum Vorjahr relativiert. Die Ostdeutschen mussten sich mit nur knapp 42.100 Euro begnügen. Berliner weisen wir gesondert aus, da sie sich aus historischen Gründen in dieses Schema nicht einordnen lassen: Sie erhielten 4,7 Prozent mehr und damit 49.400 Euro.
Vier westliche Bundesländer beherbergen die Hälfte des Teilnehmerfeldes. Den Spitzenwert halten nach wie vor die Hessen: Im Jahr 2008 erreichten sie 56 500 Euro beziehungsweise 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Überhaupt stieg das Einkommen in beinahe allen westlichen Bundesländern mehr oder weniger deutlich an. Die Bayern erhielten mit knapp 54 400 Euro 4 Prozent mehr und in Baden-Württemberg gab es knapp 52.800 Euro, was einem Anstieg von immerhin 1,7 Prozent entspricht.
Die Teilnehmer aus den norddeutschen Stadtstaaten Hamburg und Bremen erhielten mit knapp 51.700 Euro beziehungsweise 49.700 Euro deutlich mehr als 2007, nämlich 7,3 beziehungsweise 7,1 Prozent.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen erhielten angestellte ITler gut 49.600 Euro (3,8 Prozent mehr). Das Einkommen in Rheinland-Pfalz lag bei knapp 49.400 Euro, also 8,6 Prozent höher als 2007.
Es folgen zwei weitere norddeutsche Bundesländer: Für die Teilnehmer aus Schleswig-Holstein können wir ein Einkommen von gut 47.700 Euro angeben, ein satter Anstieg von 10,4 Prozent. Die Niedersachsen erhielten knapp 47.200 Euro, also 7,8 Prozent mehr als 2007. Das einzige Bundesland, in dem sich die angestellten IT-Experten mit weniger als im Vorjahr begnügen mussten, war das Saarland: Hier sank das Einkommen um 3,3 Prozent auf knapp 46.900 Euro.
Für die östlichen Bundesländer können wir vermerken, dass dort die Einkommen jeweils deutlich angestiegen sind. Die Brandenburger konnten mit knapp 44.500 Euro rechnen, also 13,2 Prozent mehr. Für die Sachsen stieg das Einkommen um 3,2 Prozent auf knapp 42.300 Euro. Ähnlich deutlich wie in Brandenburg gelang auch der Anstieg in Mecklenburg-Vorpommern, nämlich um 13,7 Prozent auf gut 42.200 Euro. Selbst bei den beiden Schlusslichtern Thüringen (gut 41.600 Euro) und Sachsen-Anhalt (knapp 39.100 Euro) lagen die Zuwächse mit satten 10,6 beziehungsweise 10,5 Prozent deutlich über dem Vorjahr.