Artgerecht schalten: das M-DKG
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Mehr Dynamic-Feeling
Das BMW-DKG ist auf extrem kurze Drehzahlsprünge ausgelegt, was einen intensiven Beschleunigungsvorgang ermöglichen soll. Beim Abbremsen wird dagegen sanft eingekuppelt, um ein unerwünschtes Blockieren der Hinterräder zu verhindern. Bei einem großen Drehzahlsprung nach unten wird die Motordrehzahl per Zwischengas-Stoß angepasst, was Lastwechselreaktionen minimiert und so die Fahrstabilität erhöht. Zusätzlich fungiert ein Zweimassenschwungrad als Torsionsdämpfer.
Wohl temperiert
Der M3 braucht einen Einsatz auf der Rennstrecke nicht zu scheuen – auch mit dem neuen DKG nicht. Eine speziell konzipierte Getriebeöl-Kühlung sorgt immer für die richtige Temperatur. Zum einen wurde das Kühlsystem in den Kühlwasserkreislauf des Motors integriert, zum anderen ein zusätzlicher Ölkühler verbaut, um auch extremen Anforderungen gerecht zu werden. Mithilfe des Motor-Kühlwasserkreislaufs kommt das Getriebeöl zudem in der kalten Jahreszeit schneller auf die optimale Betriebstemperatur.
Manuell oder automatisch
Der Fahrer kann die Schaltarbeit komplett dem Doppelkupplungsgetriebe überlassen, oder per Hand über den Wahlhebel oder die Aluminium-Schaltwippen am Lenkrad selbst eingreifen. Hinzu kommen insgesamt elf per Knopfdruck einstellbare Fahrprogramme. Im „D-Modus“ genannten Automatik-Betrieb stehen fünf, im „S-Modus“ getauften manuellen Betrieb sogar sechs Fahrprogramme zur Verfügung. In feinen Abstufungen geht es dabei jeweils von komfortablen Einstellungen bis zu harten Renn-Charakteristiken. In der untersten Stufe fährt der Wagen, wenn nötig, im zweiten Gang an, was bei winterglatter Straße von Vorteil ist. Am anderen Ende der Skala werden die Gänge maximal ausgedreht, um eine rasante Beschleunigung zu ermöglichen. Wer seine ganz persönliche Lieblingseinstellung gefunden hat, kann diese abspeichern und dann jederzeit durch Druck auf die MDrive-Taste am Lenkrad unkompliziert wieder abrufen.