Brennstoffzellenauto im Kältetest: Mercedes B-Klasse F-Cell

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Die technische Basis bildet das verbesserte Brennstoffzellen-System, das die Schwaben 2005 im Forschungsfahrzeug F 600 Hygenius vorgestellt haben. Dieses Brennstoffzellenmodul wurde um 40 Prozent gegenüber dem System verkleinert, das die Schwaben einst einer A-Klasse eingepflanzt hatten. Dennoch verspricht die Lösung für F 600 und B-Klasse 30 Prozent mehr Leistung entwickeln. Das neue System zeichnet sich laut Mercedes durch eine gute Kaltstartfähigkeit aus. Dafür sorgen Neuerungen wie der elektrische Turbolader für die Luftversorgung sowie das neue Be- und Entfeuchtungssystem.

Den Energieverbrauch des Kompaktwagens beziffert Mercedes umgerechnet auf „Diesel-Äquivalent“ auf 2,9 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer – und dies mit Null Emissionen durch das Fahrzeug.

Ob der F-Cell-Benz dem Brennstoffzellenantrieb zu größerer Verbreitung verhelfen kann, steht in den Sternen: Experten werfen die Frage auf, wo der für den Betrieb der Brennstoffzelle erforderliche Wasserstoff herkommen soll beziehungsweise wie es um die Öko-Bilanz für die Erzeugung des Gases bestellt ist. Ausführlich werden diese Fragen im Beitrag Auf Wiedersehen Wasserstoff auf heise Autos erörtert. (imp)