Der Eroberer: Renault Scénic Conquest
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Mehr Bodenfreiheit für den Scénic
Abseits asphaltierter Straßen kommt die Höherlegung der Karosserie um 20 Millimeter zum Tragen. Zusätzlich wurde die Stoßdämpferkennung angepasst. Dies soll Nick- und Rollbewegungen des Aufbaus minimieren. Durch die Reduzierung des Querstabilisator-Durchmessers bleibt der serienmäßige Fahrkomfort laut Renault erhalten. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP und die Antriebsschlupfregelung ASR wurden ebenfalls für einen möglichen Geländeeinsatz angepasst.
Zwei kraftvolle und wirtschaftliche Triebwerke
Zum Marktstart gibt es den stets frontgetriebenen Scénic Conquest mit einem Benzin- und einem Dieselmotor – jeweils in Kombination mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe. Der Zwei-Liter-Benziner mobilisiert 135 PS und 191 Newtonmeter Drehmoment. So motorisiert spurtet die Freizeitversion des Scénic in 10,3 Sekunden von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h. Pro 100 Kilometer soll sich das Aggregat acht Liter Superbenzin genehmigen, was einem CO2-Ausstoß von 192 Gramm pro Kilometer entspricht. Der mit einem serienmäßigen Partikelfilter ausgerüstete 1,9-Liter-Diesel wartet mit Common-Rail-Einspritzung und einer Turboaufladung mit variabler Turbinengeometrie auf. Daraus resultieren 130 PS sowie ein Drehmoment von 300 Newtonmetern. Den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der Diesel-Conquest in 9,6 Sekunden. Die Beschleunigung endet bei 192 km/h. Im Schnitt begnügt sich der Direkteinspritzer laut Renault mit 6,0 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 159 Gramm pro Kilometer.
Scénic Conquest ab 25.000 Euro
Die Benzin-Version des Conquest kostet 25.000 Euro. Das Diesel-Pendant schlägt mit 26.800 Euro zu Buche. Noch für 2006 stellt Renault außerdem eine Conquest-Version mit einem 110 PS starken 1,6-Liter-Benziner in Aussicht. Renaults Kompaktvan-Modellpalette startet mit dem Scénic 1.4 16V für 17.900 Euro. (cn)