Grand Bentley als Erlkönig erwischt
Dieses eckige Monstrum sorgt auch in der Filmstadt München für Aufsehen: Wird da "French Connection" neu verfilmt? Auf den zweiten Blick sieht man, dass es ein Bentley auf letzten Proiberunden vor der IAA ist
- sl
München, 12. August 2009 – Dieses eckige Monstrum sorgt auch in der Filmstadt München für Aufsehen: Wird da "French Connection" neu verfilmt oder dreht da schon wieder ein neuer Rolls-Royce Proberunden? Doch bei näherem Hinsehen ist der Täuschungsversuch durch die unförmigen Anbauten allzu offensichtlich. Der Rolls-Royce-typische Tempelgrill fällt viel zu plump aus, die rechteckig verkleideten Scheinwerfer und die Türgriffattrappe hinten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass unter der Tarnung ein Bentley steckt. Er soll Grand Bentley oder Bentley Grand heißen und soll das Erbe des Trios Arnage (Limousine), Brooklands (Coupé) und Azure (Cabrio) antreten. Diese Modelle wurden Ende der 1990er-Jahre eingeführt, kurz vor der Übernahme von Bentley durch den VW-Konzern.
Rundlicher und konventioneller als der Ghost
Die neue, unter VW-Regie erstellte Version dürfte wieder zwei Rundscheinwerfer bekommen wie der Arnage, wobei die äußeren Lichter etwas tiefer stehen und kleiner ausfallen dürften als die inneren. Außerdem sind LED-Tagfahrleuchten ringförmig in die Scheinwerfer integriert, was für einen charakteristischen Auftritt bei Nacht sorgen dürfte. Auch hinten wird das Auto wohl runde Leuchten haben. Damit wird der Riesen-Brite wohl konventioneller wirken als der kantige Ghost. Dazu passt, dass die Hintertüren anders als beim Rolls-Royce wie üblich an der B-Säule angeschlagen sein. Das neue Modell soll noch 30 Zentimeter länger als der wahrlich nicht kleine Arnage R sein; demnach müsste es etwa 5,70 Meter messen.
Grand Bentley als Erlkönig erwischt (6 Bilder)
