Günstig und gut? Das Blaupunkt TravelPilot 100 im Test

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Das Ein- und Ausschalten bereitet auch nach häufigem Gebrauch noch Schwierigkeiten. Der entsprechende Schalter muss sehr lange gedrückt werden – eher fünf als die angegebenen drei Sekunden – und häufig sind mehrere Versuche nötig, bis das Navi hochfährt. Das Hauptmenü ist sehr übersichtlich, da es nur die beiden Punkte „Navigation“ und „Einstellungen“ kennt. In den weiteren Unterpunkten findet sich der Nutzer problemlos zurecht. Die Zieleingabe wird durch einen Smart Speller erleichtert, der nicht mehr mögliche Buchstaben sperrt. Gefallen finden wir an der fehlertoleranten Eingabe von Städtenamen. So erkennt der Navigator beispielsweise auch dann „München“, wenn der Nutzer „Munchen“ eintippt. Auf dem 3,5-Zoll-Display fallen die Symbole teilweise recht klein aus. Daher ist es nicht ganz einfach, immer den richtigen Punkt mit der Fingerspitze zu treffen.

Das GPS-Signal findet der Lotse in der Regel innerhalb einer Minute und auch die Routenberechnung erfolgt rasch. Die Navigation selbst verläuft problemlos, die Richtungsansagen kommen rechtzeitig und wir erreichen ohne Umwege das gewünschte Ziel. Die grafische Gestaltung der Karte ist zwar einfach gehalten, dafür hebt sich die Streckenführung eindeutig ab und ist für den Fahrer gut zu erkennen. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Bildschirm allerdings schwer abzulesen. Auf dem Display werden neben der Entfernung auch die Fahrtdauer beziehungsweise die Ankunftszeit angegeben, ebenso die aktuell gefahrene Geschwindigkeit. Ein Tempowarner weist den Fahrer optisch und akustisch auf das Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit hin, was wir immer wieder als hilfreich empfinden.