Neue Go-Serie von TomTom kennt die schnellste Route

TomTom präsentiert eine neue Go-Serie. Die Mobilnavis Go 930 T, 730 T und 530 T verfügen erstmals über eine neue Technik, die dabei helfen soll, immer die auch tatsächlich schnellste Route zu fahren

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München, 12. März 2008 – TomTom präsentiert eine neue Go-Serie. Diese löst die bisherigen Go-Modelle 920 T, 720 T und 520 T ab. Zunächst starten die zwei mobilen Navigatoren Go 930 T und Go 730 T, das Go 530 T soll im Laufe des Jahres 2008 folgen. Highlight ist dabei eine neue Technik, die helfen soll, die tatsächlich schnellste Route zu fahren.

Die so genannte IQ-Routes-Technologie, so TomTom, beruht auf der im Alltag erreichten Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Straße – im Gegensatz zu den bisher verwendeten statischen Angaben der maximal erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Dabei wird der Zeitbedarf berücksichtigt, der beispielsweise durch Ampeln, Kreisverkehre oder starke Steigungen entsteht. Die neuen Go-Modelle ermitteln zunächst alle in Frage kommenden Routen und wählen anschließend die Strecke aus, die am wenigsten Zeit beansprucht. In fast 50 Prozent aller Fahrten soll dies zur Wahl einer anderen und schnelleren Route als bisher führen.

Neue Go-Serie von TomTom kennt die schnellste Route (3 Bilder)

Das TomTom Go 930 T verfügt wie alle neuen Go-Modelle über einen Fahrspurassistenten

Als Grundlage für diese Berechnung dienen anonym erhobene Geschwindigkeitsprofile von über zehn Milliarden gefahrenen Kilometern. Diese Daten wurden in den vergangenen Jahren auf freiwilliger Basis von TomTom-Nutzern gesammelt. Da diese Datenbank permanent anwächst, verbessert sich die Genauigkeit der Informationen laufend.

Die neuen Go-Geräte bieten außerdem einen Fahrspurassistenten, der komplexe Abfahrten und Kreuzungen realistisch auf dem Display darstellt und dem Fahrer Pfeilsymbole zur Wahl der richtigen Spur anzeigt. Zudem werden fest installierte Straßenschilder realitätsgetreu dargestellt. Das Go 930 T bietet laut TomTom zudem eine verbesserte Positionsbestimmung. Sie nutzt Bewegungs- und Schwerkraftsensoren und berechnet daraus die Position des Fahrzeugs – eine interessante Alternative im Vergleich zu fest eingebauten Systemen, die auf die Lenkradsensoren und Tachowerte des Fahrzeugs zugreifen können. Das hilft auch dann, wenn das GPS-Signal schwach ist oder keine direkte Sichtverbindung zum Satelliten besteht, zum Beispiel in tiefen Häuserschluchten und in Tunneln.