Smart Forspeed: Studie soll künftiges Design zeigen
Schnellladung in 45 Minuten
Der Smart Forspeed wird rein elektrisch angetrieben und fährt somit lokal emissionsfrei. Bereits 2007 gab es eine Elektro-Version der ersten Smart-Generation, damals noch mit einem Nickel-Metallhydrid-Akku. Ende 2009 bekam dann der aktuelle Smart Fortwo einen elektrischen Antrieb mit modernem Lithium-Ionen-Akku. Inzwischen wurden 1500 dieser Smart-e-Modelle gebaut und von verschiedenen Kunden weltweit erprobt. Die neueste Entwicklungsstufe des elektrischen Antriebsstranges steckt nun in der fahrbaren Studie Forspeed: Ein 30-kW-Elektromotor bezieht seine Energie von einem noch nicht in der Serie eingesetzten Lithium-Ionen-Akku. Damit geht es von null auf 60 km/h in 5,5 Sekunden, maximal sind 120 km/h drin. Für schnelle Überholvorgänge gibt es eine Boost-Funktion, die per Tastendruck kurzzeitig fünf kW mehr zur Verfügung stellt. Bei solchen Beschleunigungsvorgängen hilft auch der Leichtbau des Forspeed: Seine Karosserie besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Reichweite gibt Smart mit 135 Kilometern an. Eine Schnellladung auf 80 Prozent soll in 45 Minuten erledigt sein.
Konkurrenz soll das Geschäft beleben
Die schicke Außenhülle als auch der noble Innenraum des Smart Forspeed sollen einen Ausblick auf die nächste Smart-Generation geben. Mit dieser ist aber nicht vor 2014 zu rechnen. Den Absatzeinbruch, den Smart in den USA nach fulminantem Start hinnehmen musste, sieht Smart-Chefin Annette Winkler schwinden: „Alleine schon, weil jetzt die Konkurrenz ebenfalls in dieses Marktsegment vorstößt, wird das Bewusstsein der Amerikaner für die Klasse der Kleinstwagen geweckt.“ Gemeint sind Fiat 500 und Toyota iQ, der in Nordamerika von der Toyota-Tochter Scion vertrieben wird. (imp)