Sportliches Dieselbekenntnis: Der neue Audi TT 2.0 TDI quattro

Audi präsentiert auf dem Genfer Auto-Salon Sportwagen den TT Roadster und das TT Coupé mit kräftigem Dieselherz. Laufruhig, sparsam und emissionsarm ist der neue Common-Rail-Motor der heimliche Star der Vorstellung

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Ingolstadt, 27. Februar 2008 – Audi präsentiert auf dem Genfer Auto-Salon Sportwagen den TT Roadster und das TT Coupé mit kräftigem Dieselherz. Laufruhig, sparsam und emissionsarm ist der neue Common-Rail-Motor der heimliche Star der Vorstellung. Der Zweiliter-Vierzylinder soll mit 170 PS Leistung und 350 Newtonmeter für dynamischen Vortrieb sorgen. Dabei verbraucht das TT Coupé laut Audi nur etwa 5,3 Liter pro 100 km, der TT Roadster kommt mit 5,5 Liter Kraftstoff aus. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 140 beziehungsweise 145 Gramm pro Kilometer.

Der 2.0 TDI in TT Coupé und TT Roadster leistet seine 170 PS bei 4200 Touren und stemmt von 1750 bis 2500 Umdrehungen ein Drehmoment von 350 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Das Coupé erledigt den Spurt von null auf 100 km/h in nur 7,5 Sekunden. Erst bei 226 km/h endet sein Vortrieb. Der TT Roadster beschleunigt in 7,7 Sekunden auf Landstraßentempo und weiter bis 223 km/h.

Sportliches Dieselbekenntnis: Der neue Audi TT 2.0 TDI quattro (4 Bilder)

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Pumpe-Düse ist passé; im neuen Vierzylinder-TDI setzt Audi auf eine neue Common-Rail-Einspritzung mit Piezo-Injektoren. Der Systemdruck in der Anlage liegt bei 1800 bar, der „Drucknachteil“ im Vergleich zu Pumpe-Düse ist somit praktisch nicht mehr gegeben. Die Achtloch-Einspritzdüsen der neuen Einspritzanlage können pro Arbeitstakt bis zu fünf voneinander getrennte Einspritzvorgänge realisieren. Diese feine Modulation soll für einen weichen Druckanstieg in den Brennräumen sorgen und dadurch das Geräuschniveau hörbar absenken.

Der Turbolader gehört ebenfalls einer neuen Generation an; er arbeitet für raschen Drehmomentaufbau mit verstellbaren Leitschaufeln. Im Saugrohr sitzen Drallklappen. Elektromotoren steuern deren Position, um die Luftzufuhr der jeweiligen Last und Drehzahl anzupassen. Am Motor selbst wurden die Kolben in ihrer Geometrie modifiziert und der Zahnriementrieb akustisch überarbeitet. Wie beim Vorgängermotor reduzieren zwei Ausgleichswellen die Vibrationen.