VW Tiguan: Offroad-Funktionen auf Knopfdruck

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Ziel der Fahrwerksentwickler war es, ein neutrales bis leicht untersteuerndes Handling und einen niedrigen Wankwinkel zu erreichen. Darüber hinaus soll der Tiguan auch komfortabel gefedert sein. Diese Vorgaben sollen mit einem neuen Fahrwerkslayout erreicht werden: Vorn kommt im Tiguan eine speziell auf den SUV zugeschnittene McPherson-Achse mit unten liegenden Dreiecks-Querlenkern und radführenden Federbeinen zum Einsatz. Die Basis der Achse bildet ein einteiliger Aluminium-Hilfsrahmen. Die Vierlenkerhinterachse wurde auf den Allradantrieb 4Motion abgestimmt. In ähnlicher Form gibt es die Achsgeometrie bereits im Passat 4Motion. Im Hinblick auf den Offroad-Einsatz wird beim Tiguan jedoch statt eines Hilfsrahmens aus Aluminium ein neues und leichtes Pendant aus hochfesten Stählen verbaut.

Für die Hinterachse wurden zudem neu entwickelte Schwingungsdämpfer mit einem erhöhten Ölvolumen entwickelt; das günstige Temperaturniveau soll die Dämpfer selbst für harte Offroad-Fahrten fit machen. Ein Technik-Highlight ist die neu entwickelte elektromechanische Servolenkung der nächsten Generation. Der entscheidende Vorteil des Systems soll darin liegen, dass selbst im Offroad-Betrieb keine Stöße mehr in die Lenkung übertragen werden. Verantwortlich dafür ist ein neu konstruiertes Lenkgetriebe.

Den Kontakt zur Straße oder Piste stellen beim Tiguan in den Grundversionen 16-Zoll-Räder mit Reifen der Dimension 215/65 R16 her. Der Tiguan „Sport&Style“ erhält serienmäßig 17-Zoll-Leichtmetallräder und Reifen der Größe 235/55 R17. Als Sonderausstattung wird es zudem 18-Zoll-Felgen mit Pneus im Format 235/50 R18 geben.