Leckeres aus dem 3D-Drucker

Seite 5: Lebensmittelecht

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Bleibt noch die Frage: Ist das denn gesund? Im Prinzip sind die üblichen 3D-Druck-Kunststoffe ABS und PLA im verarbeiteten Zustand nicht giftig – während des ABS-Drucks wird allerdings Styrol frei, von dem man sich fernhalten sollte. Der Plastikdraht auf den Materialspulen für den 3D-Druck ist allerdings in der Regel gefärbt und die wenigsten Hersteller äußern sich darüber, ob ihr Material in einer bestimmten Farbe für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist oder nicht.

Die Mathematik hinter den typischen Vektorgrafik-Bézierkurven (rot) muss man nicht verstehen, um mit Hilfe der Anfasser (schwarz) den Verlauf zu modellieren: Je weiter die Kontrollpunkte (Quadrate) von der Kurve entfernt sind, desto stärker lenken sie diese in ihre Richtung ab.

Wer ganz sicher gehen will, bekommt aber auf dem Markt auch explizit lebensmittelechtes Filament zu kaufen, etwa InnoPET beim Versandhändler iGo3D. Ich persönlich gehe das Risiko aber ein und verwende für meine Plätzchenformen handelsübliches Material – nicht gerade in nachtleuchtender oder Metallic-Variante, sondern bevorzugt ungefärbtes. Falls alle anderen Bedenken haben, muss ich meine Plätzchen notfalls eben alle selber essen. (pek)