Geschenke fĂĽr Fotografen fĂĽr jedes Budget

Seite 5: Die Welt im Detail: Makrofotografie fĂĽr Entdecker

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Makrofotografie eröffnet faszinierende Einblicke in die Welt des Winzigen und begeistert viele Fotografen durch den Detailreichtum, den sie sichtbar macht. Sie hilft, alltägliche Objekte, Tiere oder Pflanzen in neuem Licht zu sehen. Ein typisches Genre ist die Naturfotografie. Wer sich hier austobt, stellt Insekten, Pflanzen und Texturen in den Fokus. Doch es gibt auch abstrakte Motive, häufig bestehen sie aus ungewöhnlichen Perspektiven auf alltägliche Gegenstände wie Schrauben, Öl oder Seifenblasen. Fotografen, die sich für Makro begeistern, benötigen eine Menge Zubehör, dass sich perfekt als Geschenk sowohl für den kleinen, als auch für den großen Geldbeutel eignet.

In der Makrofotografie spielt die Beleuchtung eine entscheidende Rolle, um Details hervorzuheben und das Motiv optimal in Szene zu setzen. Neben natürlichem Licht, das oft sanft und gleichmäßig ist, nutzen viele Fotografen spezielle Makroblitze oder Ringlichter. Diese sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung und minimieren Schatten. Sie sind jedoch in vielen Fällen recht Preisintensiv. LED-Lichter sind ebenfalls beliebt, da sie flexibel einstellbar und oft kompakt sind.

Makros vor der Haustür benötigen nicht viel Equipment, erklärt Sandra Malz, aber das richtige.

(Bild: Sandra Malz)

Ein einfaches Hilfsmittel beschreibt Sandra Malz in ihrem Beitrag Makro-Fotografie direkt vor der Haustür. Dort gibt Sie Tipps und Inspirationen, um vertraute Motive wie Bienen, Hummeln und Raupen mit begrenztem Equipment einzufangen. Ihre Ausrüstung besteht neben Kamera und Makroobjektiv aus einem kleinen, stabilen Berlebach-Holzstativ, einem Stativkopf mit Kugel und einem Makroschlitten. Oft hilft weiches Licht, dass Aufnahmen wirklich gelingen. Diffusoren, die zwischen Sonne und Motiv gehalten werden, entfernen harte Kontraste und machen das Licht weicher. Wer die Hände gern frei hat, kann sich mit einem kleinen Diffusor sowie einem zweiten Ministativ und ein paar Klammern behelfen.

Ein weiteres einfaches Mittel ist der Einsatz eines Aufsteckblitzes mit einem Makrodiffusor. Benötigt die zu beschenkende Person also etwas mehr Licht und besitzt bereits einen Aufsteckblitz für die Kamera, können Sie einen solchen Aufsteckdiffusor verschenken. Je nach Anbieter erhalten Sie ein Modell bereits ab 40 Euro.

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Der richtige Fotorucksack: Makrofotografen benötigen oft viel Zubehör wie Zwischenringe, Makroschlitten oder spezielle Objektive. Daher ist ein modularer Rucksack vorteilhaft, der eine flexible Anpassung des Stauraums ermöglicht und schnellen Zugriff auf die Ausrüstung bietet. Auch verschiedene Fächer für kleinere Zubehörteile sind sehr nützlich. Es gibt Modelle, wo Kleinteile in Netzfächern verstaut werden können. Diese haben den Vorteil, dass man sofort sieht, was darin ist. In unserem Ratgeber zum Thema Fotorucksack empfiehlt Radomir Jakubowski die Modelle evoc CP 35 und LowePro Whistler für die Makrofotografie.

Bohnensack: Für bodennahes Arbeiten bietet sich auch ein Bohnensack anstelle eines Stativs an. Den können Sie sogar selbst anfertigen und gleich ein echtes Unikat verschenken. Die Anleitung dazu finden Sie in Radomir Jakubowskis Beitrag zu Blütenporträts mit besonderen Unschärfe-Effekten. Alternativ können Sie natürlich auch ein entsprechendes Produkt kaufen.

Nahlinsen, Telekonverter und Co.: Wer nah ran will, benötigt auch eine entsprechende Vergrößerung. Neben den entsprechenden Makroobjektiven nutzen Fotografen Zubehör wie Nahlinsen, Telekonverter, Umkehrringe, Zwischenringe, Makroschlitten und Balgengeräte. Damit lassen sich der Vergrößerungsmaßstab oder Schärfebereich von Fotoobjektiven erweitern oder man kommt noch näher an die Motive heran.

Nahlinsen, ähnlich wie Lupen, werden an Filtergewinde geschraubt und sind besonders wirksam bei Objektiven mit langer Brennweite. Telekonverter steigern die Vergrößerung und eignen sich besonders für die Insektenfotografie. Zwischenringe ermöglichen es, den Nahbereich eines Objektivs zu verringern. Dabei bleiben elektronische Funktionen wie Autofokus und Blende erhalten (je nach Anbieter). Gerade, wenn eine Fotografin oder ein Fotograf sich für die Makrofotografie interessiert, aber noch kein entsprechendes Makroobjektiv besitzt, sind solche Lösungen an normalen Optiken sinnvoll. Sie sollten jedoch unbedingt den Filterdurchmesser des Objektivs kennen, an dem die Nahlinse verwendet werden soll, oder für Zwischenringe den Bajonettanschluss der Kamera.

Makroschlitten: Wer in der Makrofotografie mit hohen Vergrößerungen von 2,5- bis 5-fach arbeitet, also beispielsweise Insekten sehr nah heranholt, muss aufgrund der geringen Schärfentiefe einer einzelnen Aufnahme mit Focus Stacking arbeiten. Dafür ist ein Einstellschlitten unverzichtbar, außer die Kamera kann bereits einen Fokus Stack intern aufnehmen. Manuelle Schlitten von Manfrotto, Nisi, Rollei und Velbon haben oft viel Spiel und sind oft ungeeignet, um sehr feine Schärfescheiben unterbrechungsfrei als Reihe aufzunehmen. Eine bessere Wahl sind dann robuste motorisierte Einstellschlitten, wie Wemacro oder Novoflex Castel – schönes Geschenk, wenn man bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

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