Software-Perlen bei Microsoft

Seite 5: Exchange-Server-Tools

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Microsofts Exchange Troubleshooting Assistant (ExTRA) hilft Administratoren, Performance-Flaschenhälse zu beseitigen und Datensicherungsprobleme aufzudecken. Das Tool kann direkt auf Exchange-Servern installiert werden, beim Exchange Server 2007 steckt es ab Werk in der Toolbox der Verwaltungskonsole. Bedienung und Oberfläche von ExTRA ähneln dem Exchange Best Practices Analyzer.

Der Exchange Troubleshooting Assistant untersucht die Exchange-Konfiguration mit ĂĽber 2000 vordefinierten Regeln.

Laut Microsoft sind 80 Prozent aller Support-Anfragen zum Exchange-Server auf eine fehlerhafte Konfiguration zurückzuführen. Die soll der Exchange Server Best Practices Analyzer weitgehend automatisiert aufdecken und dokumentieren. Nach dem Einspielen liegt seine Verknüpfung in der Programmgruppe Microsoft Exchange, bei Exchange Server 2007 ab Werk in der Toolbox der Verwaltungskonsole. Derzeit gibt es über 2000 integrierte Regeln, die der ExBPA auf die Exchange-Organisation anwendet. Deuten diese auf eine mögliche Fehlkonfiguration, gibt das Tool einen Tipp zum Beheben. Der ExBPA testet auch die Performance sowie den Patchlevel der Server.

Nach dem Download der aktuellen Regeln muss man das Tool zunächst mit dem Active Directory verbinden. Das geht auf der Startseite mit einem Klick auf den Link "Optionen für neue Überprüfung auswählen". Im aufgehenden Fenster ist der Name des lokalen Servers eingetragen. Über den Link "Mit Active Directory verbinden" weist man das Tool an, das Verzeichnis zu durchsuchen. Der Link "Überprüfung planen" führt zum Aktivieren eines regelmäßigen automatischen Tests.

Mit dem Exchange Server SMTP-Diagnose-Tool deckt man auf der Befehlszeile Probleme beim Versenden von Mail auf. Das Tool testet, ob eine E-Mail per SMTP zugestellt werden kann, etwa so: smtpdiag administrator@contoso.com netze@heise.de. Im Setup-Archiv steckt ein ausführliches Word-Dokument, das den Umgang erläutert.