Vorsicht Kunde! - Ordentlich gekündigt - da ging der Ärger los
Eigentlich macht Doris O. aus Frankfurt alles richtig. Sie will zu einem neuen Anbieter wechseln und kündigt bei dem alten den Telefon- und Internetanschluss. Ganz ordentlich und fristgerecht. Ende Oktober 2007 – rund zwei Wochen später – kommt die ersehnte Bestätigung. Aber nur für die Telefon-Kündigung! Doris O. wird skeptisch und ruft wiederholt bei dem Unternehmen an. Doch nichts tut sich. Unglaubliche 3 Monate später scheint der Horror ein Ende zu haben. Die Kündigungsbestätigung fürs Internet ist da! Doris O. fällt ein Stein vom Herzen.
Doch dann geht der Horror erst richtig los. Ihr alter Anbieter bucht weiter von ihrem Konto ab, schickt Mahnbriefe und ignoriert die Kündigung beharrlich. Die Kundin versucht verzweifelt, gegen den Kommunikationsriesen vorzugehen, telefoniert erfolglos immer wieder mit der Hotline. Irgendwann, so scheint es, kommt sie ans Ziel. Alles ein bedauerlicher Eingabefehler, lässt man sie wissen. Sie solle die Sache doch einfach vergessen.
Schön wär‘s, denn der Albtraum geht weiter: Per Post beglückwünscht man sie, dass sie sich entschlossen habe, ihre Vertragskündigung rückgängig zu machen. Doris O. ist verzweifelt: Trotz zahlloser Anrufe und eines Beschwerdefax an die Führungsetage des Anbieter geschieht nichts. Bis Doris O. die c't-Redaktion um Hilfe bittet ...