CarPlay Ultra: Diese Hersteller könnten es noch bekommen
Apple hat es endlich geschafft, sein überarbeitetes CarPlay vorzustellen. Die Fahrzeugabdeckung ist noch klein, doch das könnte sich ändern.
Klimaanlagensteuerung mit CarPlay Ultra: Es muss wohl bald nicht mehr ein Aston Martin sein.
(Bild: Apple)
Manches braucht eben Zeit: Bereits im Sommer 2022 hatte Apple mit "CarPlay 2.0" eine deutliche Überarbeitung seiner Fahrzeugintegration fürs iPhone angekündigt. Ursprünglich sollte sie "bis Ende 2023" erscheinen, doch sowohl diesen Termin als auch eine frische Deadline für 2024 ließen Apple und seine Herstellerpartner verstreichen. Doch nun ist CarPlay 2.0, das Apple ungewöhnlicherweise in "CarPlay Ultra" umgetauft hat, endlich da. Das Problem: Es gibt aktuell genau eine Marke, die die Technik nutzt – und die ist nicht im Massengeschäft. Es handelt sich um Aston Martin – und das auch nur in den USA und Kanada. Doch Apple hat bereits weitere potenzielle "Ultra"-Umsetzer in der Pipeline. Ein Überblick.
Eigentlich eine lange Liste
Bei Aston Martin bekommen zunächst DB12, Vantage, Vanquish und SBX das neue CarPlay Ultra, wenn man diese neu bestellt. Vorhandene Fahrzeuge neuerer Bauart erhalten zudem ein Update auf CarPlay Ultra. Etwas später – wohl in bis zu einem Jahr – soll CarPlay Ultra bei Aston dann auch international ausgerollt werden. Apple nannte als weitere Interessenten für die neue iPhone-Fahrzeugintegration auch Hyundai und Kia aus Südkorea – plus die Hyundai-Luxusmarke Genesis, die man in Europa noch recht selten sieht.
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Von Porsche, das als langjähriger Apple-Partner ursprünglich erster Einbaukandidat für CarPlay 2.0 sein sollte, ist weiterhin nichts zu hören. Doch die alte Herstellerliste, die Apple 2022 als am neuen CarPlay interessiert genannt hatte, ist noch viel länger. Darauf sind auch Audi, Mercedes, Ford, Volvo, Renault, Honda, Jaguar, Land Rover, Nissan, Polestar, Acura (Luxusmarke von Honda für Nordamerika) und Lincoln enthalten.
Eigenes Autoprojekt eingestampft
Doch Angaben dazu blieben bei der gestrigen CarPlay-Ultra-Vorstellung aus. Stattdessen nannte Apple nur "viele" Hersteller, die daran arbeiteten, CarPlay Ultra zu den Fahrern zu bringen. So bleibt das neue System exklusiv – die Astons kosten sechsstellige Beträge. Mercedes scheint sich zudem umentschieden zu haben, weil der Konzern befürchtet, Apple könne das so wichtige Betriebssystem mit CarPlay Ultra übernehmen, das man lieber selbst kontrolliert.
Der zentrale Unterschied zwischen CarPlay und CarPlay Ultra ist, dass Apple mehr Systeme im Fahrzeug kontrolliert – etwa das Instrumentencluster, die Klimaanlage und weitere Bordanlagen. Ein vollständiges "carOS" ist CarPlay Ultra aber nicht, darauf achtete der Konzern. Dennoch geben sich Fahrzeughersteller offenbar zögerlich. CarPlay Ultra benötigt ein iPhone mit iOS 18.5. Apple hatte ein eigenes Fahrzeugprojekt nach Jahren der Forschung eingestampft.
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(bsc)