iPhone-17-Standardmodell angeblich nur mau ausgestattet

Einem Analystenbericht zufolge wird das iPhone 17 für Einsteiger eher unspannend. Air- und Pro-Modellen bleibt ein besseres Innenleben vorbehalten.

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Standardmodell des iPhone 16

Standardmodell des iPhone 16: Wird gerne von Einsteigern genommen.

(Bild: Sebastian Trepesch)

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Ein Blick auf die Counterpoint-Zahlen zu den Smartphone-Verkäufen des ersten Quartals 2025 zeigt, dass Apples iPhone-16-Standardmodell das meistverkaufte Handy der Welt war. Das dürfte auch damit zu tun gehabt haben, dass das Gerät vergleichsweise attraktiv bepreist ist und im Gegensatz zu früheren Generationen mit aktueller Chiptechnik kommt, Apples A18. Allerdings könnte dies beim Nachfolger iPhone 17 nicht so bleiben. Wie der bekannte Apple-Analyst Jeff Pu von GF Securities aus Hongkong vernommen haben will, kehrt Apple hier angeblich zur alten Gerätepolitik zurück: Das Standardmodell erhält das SoC aus dem Vorjahr.

Demnach soll das iPhone 17 mit dem alten A18, hergestellt im TSMC-3-nm-Prozess der zweiten Generation (N3E), ausgestattet bleiben. Auch beim RAM sind es angeblich nur wie bislang schon 8 GByte. Apple würde das iPhone 17 somit stärker von den anderen neuen Modellen abgrenzen, die allesamt den neueren A19 erhalten sollen. Dies sind das besonders dünne iPhone 17 Air (A19), das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max (jeweils A19 Pro mit mehr Kernen). Verwendet wird dafür bei TSMC der 3-nm-Prozess der dritten Generation (N3P), er verspricht etwas mehr Leistung und etwas weniger Stromverbrauch als die Vorgängertechnik. An RAM plant Apple derzeit 12 GByte statt 8 GByte, behauptet Pu.

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Apple hatte über Jahre eine Trennung zwischen seinen Pro- und Standardmodellen vorgenommen. Die Pro-Varianten bekamen nicht nur verbesserte Kameratechnik mit einem zusätzlichen Sensor, sondern auch jeweils die neueste SoC-Generation. Beim iPhone 16 war das anders: Hier erhielten iPhone 16 und 16 Plus den A18 und iPhone 16 Pro und 16 Pro Max den A18 Pro. Hauptunterschied: Weniger GPU-Kerne. Beim iPhone 17 scheint Apple nun zum alten Modell zurückkehren zu wollen, wobei es wohl nur noch ein Standardmodell geben soll, denn das Plus-Modell wird angeblich durch das Air ersetzt.

Immerhin soll es eine Verbesserung beim iPhone 17 geben: Der bekannte Display-Experte Ross Young teilte kürzlich auf X mit, er habe aus der Lieferkette vernommen, dass Apple von einem 6,1-Zoll-Schirm auf ein 6,3-Zoll-Modell umsteigen möchte. Diese Bildschirmgröße wird aktuell im iPhone 16 Pro verwendet.

Die neuen iPhone-Modelle werden wie üblich im September erwartet. Mit dem iPhone 17 Air, das eventuell auch einen anderen Namen erhält, nimmt Apple erstmals seit dem iPhone 12 mini wieder größere Veränderungen am Formfaktor vor.

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(bsc)