Location-Based Advertising: Strategien gesucht

Die Werbebranche hofft auf neue, effiziente Reklameformen auf Smartphones.

vorlesen Druckansicht 54 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die zunehmende Verbreitung von Smartphones, die die genaue Position ihres Besitzers ermitteln können, gilt unter Werbetreibenden als geradezu wundersame Entwicklung: Mit solchen Geräten sind ganz neue digitale Marketingmaßnahmen möglich, die Reklame potenziell relevanter und deutlich effizienter machen. Doch Wunsch und Wirklichkeit gehen bislang noch stark auseinander, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Auf der "Location Based Marketing Summit" (LBMS) in New York, die kürzlich zu Ende ging, diskutierten Experten über die neuen Möglichkeiten – und die Probleme, die den noch jungen Sektor plagen.

Suchmaschinen setzen Ortsdaten von Smartphones bereits ein, um zur jeweiligen Position des Benutzers passende Ergebnisse zu liefern – Werbung in geringem Maße inklusive. Und dann wären da noch ortsbasierte Spiele wie Foursquare, bei denen die Nutzer selbst ihre Daten verraten – über "Check-Ins" die vor allem Freunde sehen sollen. Finanzieren soll sich das Ganze beispielsweise über Bonusprogramme für besonders fleißige Besucher bestimmter Orte.

Die Zahlen sind gut: Laut einer Umfrage des US-Branchenverbandes Mobile Marketing Association aus dem letzten März nutzen immerhin 10 Prozent der Handy-Besitzer mindestens einmal die Woche ortsbasierte Dienste. Rund 50 Prozent davon klicken auch ortsbasierte Anzeigen an oder interagieren anderweitig mit ihnen.

Mehr zum Thema in Technology Review online:

(bsc)