Tontechnik für Liveveranstaltungen: Die richtige Auswahl der Mikrofone

Wie gut Livemusik oder Sprache vor großem Publikum klingen, hängt auch von der Wahl des richtigen Mikrofons ab. Auf diese Kriterien kommt es an.

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(Bild: Bild: Ulrike Weis / KI / heise medien)

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„Du kennst dich doch mit Technik aus, dann kannst du doch bei der nächsten Firmenveranstaltung, beim Kindergartenfest, Krippenspiel oder im Sportverein die Tontechnik übernehmen.“ Solche Anfragen landen besonders häufig bei denen, die beruflich oder privat bekanntermaßen mit IT oder Technik hantieren. Wenn Sie diesen Artikel lesen, weil Sie gerade die Aufgabe gewonnen haben, ein Mischpult zu bedienen: Glückwunsch, denn Tontechnik kann Freude bereiten. Diese Artikelreihe erklärt Schritt für Schritt, wie Audiosignale ins Mischpult kommen und als fertiger Mix in Lautsprechern landen. In diesem ersten Teil geht es um Mikrofone, um ihre Einsatzgebiete, Unterschiede und Signalübertragung.

Vorab ein paar Worte der Warnung: Ein Mikro anzuschließen und ein Mischpult technisch zu verstehen ist einfach und in wenigen Tagen zu lernen. Damit jedoch live eine Band zu mischen, das ist eine Kunst, die zu lernen Jahre dauert. Zur technischen Komponente kommen dann auch eine musikalische und ein Verständnis für das Genre. Die ganz großen Bands schwören bei ihren Liveauftritten auf ihren Stammtontechniker, der sie teilweise schon seit Jahrzehnten begleitet. Legendär in der Szene ist zum Beispiel „Big“ Mick Hughes, der Metallica von 1984 bis 2020 über 1500-mal live auf dem Pult hatte. So viel Erfahrung bringen nur die wenigsten mit.

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Für Einsteiger wesentlich besser geeignet als Stadientourneen von Weltstars sind Sprachveranstaltungen wie Konferenzen und Podiumsdiskussionen. Aber auch die kann man sehr gut oder sehr schlecht beschallen, je nachdem ob man ein paar Grundregeln be- oder missachtet. Wichtig ist in jedem Fall richtiges Erwartungsmanagement, das angehende Tontechniker mit IT-Hintergrund ohnehin mitbringen: Das höchste Lob des Publikums besteht darin, dass hinterher keiner meckert. Fast niemand wird sich für guten Ton bedanken, so wie sich auch niemand beim Admin für ein funktionierendes Netzwerk bedankt.

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