Chat am Freitag: Taugen Notebooks als Desktop-Ersatz?
Ob nun freiwillig oder gezwungen, im privaten Bereich oder im Büro: Notebooks verdrängen Desktop-PCs. Ob Technik und Ergonomie den aktuellen Anforderungen genügen, wollen wir im Chat am Freitag diskutieren.
Ob nun freiwillig oder gezwungen, im privaten Bereich oder im Büro: Notebooks verdrängen Desktop-PCs. Zu Hause verschwinden die Klapprechner einfach in der Schublade, wenn sie nicht gebraucht werden, und im Büro stehen die notwendigen Daten und Programme auch für den mobilen Einsatz beim Kunden bereit.
Doch vor dem Ersatz gilt es einiges zu beachten: Reicht die Leistung des Notebooks für die zu bewältigenden Aufgaben aus? Ist die Ergonomie der neuen Arbeitsgeräte dem Einsatzzweck angemessen?. Zwar arbeiten die Forscher nicht nur an der PC-Steuerung durch Gesten, die Stimme oder gar Hirnströme, doch Hände und Finger werden wohl noch einige Zeit zur Dateneingabe dienen. Tastatur und Maus oder Touchpad sollten daher mit dem gleichen Komfort bedienbar sein wie ihre vom PC gewohnten Brüder. Auch für die Ausgabegeräte sind bestimmte Mindestvoraussetzungen einzuhalten – die Bildschirmarbeitsverordnung stellt für den Desktop-Ersatz am Arbeitsplatz einige Anforderungen, deren Beachtung auch private Nutzer vor Gesundheitsschäden schützen könnte.
Im heise online-Chat am Freitag wollen wir diskutieren, ob und unter welchen Voraussetzungen Notebooks als Desktop-Ersatz dienen können. Um den Start in das hoffentlich sonnige Wochenende nicht unnötig zu verzögern, starten wir mit dem Chat bereits um 14 Uhr. Der Chat-Raum öffnet wie üblich eine Stunde vorher.
Die Teilnehmer auf dem virtuellen Podium:
Marko Rost ist Senior Technical Consultant Mobile bei HP und verfügt über neun Jahre Erfahrung im Mobile Business. Wie die meisten seiner Kollegen – ca. 90 Prozent aller Arbeitsplätze bei HP sind mit mobilen PCs ausgestattet – arbeitet er nur mit Notebooks. Durch den Kontakt mit öffentlichen Auftraggebern ist er ständig mit deren ergonomischen Anforderungen konfrontiert.
Dr. Armin Windel ist wissenschaftlicher Leiter der Gruppe Ergonomie an der Bundesanstalt fĂĽr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind Bildschirmarbeit, Mensch-Maschine-Interaktion, Arbeitsplatz- und Arbeitsmittelgestaltung sowie Systemergonomie.
Dr. Jürgen Rink, Ressortleiter Mobile Computing beim Computermagazin c't, verzichtet im Privaten schon seit sechs Jahren auf einen Desktop-PC. Durch seine Tests hat er bereits mit allen Notebook-Formaten Erfahrungen sammeln können, zurzeit ist er leidenschaftlicher Nutzer eines Subnotebook.
Zur Vorbereitung auf den Chat beachten Sie bitte die folgenden Artikel: (ll)
- Aufgefrischt, Mit neuer Technik rechnen Notebooks fast auf Desktop-Niveau
- Krank durch Notebooks
- Ersatzbeschaffung, Taugen Notebooks als Desktop-Ersatz?
- Energie-Marathon, Weiterentwickelte Lithiumakkus ĂĽberholen die Brennstoffzelle
- Von allen Seiten, Gesundheitsbelastungen durch Funktechniken