Land Rover Freelander mit Frontantrieb in der Praxis

Der erste Land Rover mit nur einer angetriebenen Achse kommt: Er wird im Februar 2011 bei den Händlern stehen. Wir sind den Freelander 2WD schon mit dem neuen 2,2-Liter-Diesel gefahren

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Von
  • Henry Dinger
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Barcelona (Spanien), 12. November 2010 – Die Fahrzeuggattung der SUVs ist ein herrliches Beispiel für den Widerspruch von Sein und Schein, denn die wenigsten Käufer brauchen tatsächlich einen Geländewagen – auch wenn davon nur noch selten die Rede sein kann. So ist es eigentlich nur konsequent, auf den Allradantrieb kurzerhand zu verzichten, es spart schließlich Sprit und macht den Wagen billiger. Dass es jetzt aber sogar den rustikalen Land Rover Freelander mit nur einen angetriebenen Achse gibt, müssen Fans erstmal verdauen. Der Freelander 2WD wird im Februar 2011 bei den Händlern stehen, wir haben ihn in Verbindung mit dem neuen 2,2-Liter-Diesel gefahren.

Für das Modelljahr 2011 hat Land Rover die Optik des Freelander überarbeitet. Dabei sind die Karosserieschneider sehr behutsam vorgegangen: Wir sehen die Modifikationen vor allem an der geänderten Frontschürze mit nun eckigen Nebellampeneinfassungen. Auch der Kühlergrill ist ein wenig schmaler geworden. Dafür wirkt das Hinterteil dank einer verlängerten Zierleiste an der Hecktür nun breiter. Leicht geändert wurde auch das Design der Heckleuchten, aber das war es dann auch schon.

Land Rover Freelander mit Frontantrieb in der Praxis (30 Bilder)

Fit fĂĽr 2011: Land Rover hat den Freelander behutsam geliftet.

Der Freelander wird vor allem wegen seines Komforts und seiner guten Geländeeigenschaften Eigenschaften geschätzt. An ersterem hat sich natürlich auch beim neuen Modell nichts geändert. Wir sitzen schön hoch und haben eine gute Sicht aufs Verkehrsgeschehen. Sowohl vorn als auch im Fond finden wir genügend Platz vor. Nach dem Umlegen der Rücklehnen wächst das Stauvolumen von 755 auf 1670 Liter – Urlaub, Großeinkauf oder Freizeitvergnügen, alles kein Problem. Im Angebot sind neue Designs und Bezüge für die Sitze. Überaus zurückhaltend sind die Gestalter auch bei der Überarbeitung der Armaturentafel vorgegangen: Das Auffälligste sind hier die nun besser ablesbaren Zahlen auf den Zifferblättern der Uhren.