Intel bringt einfache Systemverwaltung für PC-Pools

Mainboards mit "Platform Administration Technology" sollen die Verwaltung von PC-Pools für einfache Aufgaben erleichtern; als Anwendungsbeispiele nennt Intel Internet-Cafes und Schulungsräume.

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Mit der Platform Administration Technology (PAT) führt Intel nicht nur ein neues "*T"-Kürzel ein, sondern vor allem eine Art Schmalspur-Systemverwaltung für PC-Pools. Als Anwendungsbeispiel für PAT (übrigens nicht zu verwechseln mit der Performance Acceleration Technology des seligen Chipsatzes 875P) nennt Intel ein Internet-Cafe im chinesischen Shanghai, aber auch Schulungsräume.

PAT stellt eine Kombination dar aus (vorwiegend preiswerten) PC-Mainboards von Intel und ECS mit Spezial-BIOS (beziehungsweise EFI) sowie Management-Software für die Clients und einen Server. PAT ermöglicht es, (Windows-)Partitions-Images auf einer größeren Zahl von Rechnern über das Netz zu installieren und auch Software-Installationspakete zu verteilen. Ein Weg dazu führt über eine "Golden Machine", deren Installation kopiert wird.

PAT kann dafür sorgen, dass die Rechner nach einem Neustart wieder in einem definierten Software-Zustand sind (Hard Disk Restore). Zusatzkarten und Software, die Schreibzugriffe auf die Systemfestplatte in einen verborgenen Bereich umlenken, gibt es allerdings seit Jahren auch von anderen Herstellern (etwa HDD Sheriff, HDDGuarder, PC Sheriff, Reborn Card, HDD King, PC-Wächter). Die Hardware-Lösungen funktionieren auch unabhängig vom Betriebssystem.

Zur Verwaltung von Firmennetzen empfiehlt Intel seine vPro-Plattform, bei der der Chipsatz eine komplette Management Engine zur Fernwartung bereitstellt. (ciw)