Chevrolet Captiva: Überarbeitetes SUV im Fahrbericht

Anfahren auf schneebedeckten Steigungen, kein Problem. Plötzliches Ausweichen auf der weißen Pracht, ebenfalls ohne Schwierigkeiten. Wir waren mit dem neuen Chevrolet Captiva in den Alpen unterwegs

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Von
  • Matthias Nauman
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Längenfeld (Ötztal/Österreich), 7. Februar 2011 – Bei der Vorstellung des überarbeiteten Chevrolet Captiva haben uns Experten des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC in den Alpen auf rund 2000 Meter Höhe gezeigt, was das Kompakt-SUV mit Allradantrieb alles kann. Und in der Tat: Wen es häufiger in die Berge oder in unbefestigtes Gelände zieht, trifft mit dem Chevrolet Captiva keine schlechte Wahl. In der Regel wird das SUV jedoch eher auf befestigten Straßen zu finden sein. Wie sich der Amerikaner dort schlägt, wollten wir auf einer Proberunde herausfinden.

Optisch wurde der Captiva, der weitgehend identisch mit dem Opel Antara und dem Holden Captiva ist, stärker an das aktuelle Chevrolet-Design angepasst. Die Front, die im Vergleich zum Vorgänger nun deutlich wuchtiger wirkt, wird durch breitere Scheinwerfer und einen größeren, zweigeteilten Kühlergrill geprägt. Weitere Modifikationen umfassen eine neue Motorhaube, andere vordere Kotflügel sowie in die Außenspiegel integrierte Seitenblinker. Das Heck bleibt nahezu unverändert. Lediglich die teuerste Ausstattung LTZ bekommt nun transparente Abdeckungen für die Rückleuchten.

Chevrolet Captiva: Überarbeitetes SUV im Fahrbericht (27 Bilder)

der neue Chevrolet Captiva im Schnee

Der Innenraum des Captiva hinterlässt einen hochwertigeren Eindruck als bisher. Das Armaturenbrett und die Mittelkonsole wurden anders gezeichnet, einige Schalter umgeordnet, dazu kommen neue Rundinstrumente. Das aufpreispflichtige Navigationssystem kann nicht so recht überzeugen: Häufig werden Richtungsänderungen angesagt, obwohl die Straße nur eine Fahrtrichtung bietet beziehungsweise lediglich der Hauptverkehrsstraße zu folgen ist. Die zahlreichen, oft nicht notwendigen Ansagen sorgen außerdem dafür, dass man irgendwann nicht mehr aufmerksam zuhört. Dazu kommt, dass das Display bei eingeschaltetem Licht in einen Nachtmodus wechselt. Was im Dunklen für weniger Blendung sorgt, ist tagsüber eher lästig, denn so lässt sich die Anzeige nicht immer einwandfrei ablesen.