Lancia: Neustart mit Modellen auf Chrysler-Basis
Lancia tritt zur IAA mit einem nahezu komplett neuen Fahrzeugangebot an. Fast alle Modelle stammen im Kern von Chrysler und wurden für ihren Neustart bei Lancia leicht überarbeitet
- Martin Franz
- skr
Frankfurt, 1. September 2011 – Lancia tritt zur IAA mit einem nahezu komplett neuen Fahrzeugangebot an. Nur der Lancia Delta und der gerade vorgestellte Ypsilon bleiben unverändert im Programm. Die restlichen Modelle stammen im Kern von Chrysler und wurden für ihren Start bei Lancia leicht überarbeitet. Ob das die traditionsreiche Marke, die zuletzt mit starken Absatzproblemen zu kämpfen hatte, tatsächlich aus der Krise holen kann, müssen letztlich die Käufer entscheiden.
Thema kehrt zurück
Das Topmodell bei Lancia heißt künftig wieder Thema. Damit belebt der Hersteller einen Namen, den er bereits von 1984 bis 1994 verwendete. Das aktuelle Modell basiert auf dem Chrysler 300C. Die US-Marke wird es in Europa nicht mehr geben – außer in Großbritannien, wo im Gegenzug keine Lancia-Modelle mehr verkauft werden. Das renovierte US-Modell soll nun italienisch anmuten und ab Oktober 2011 auch deutsche Kunden überzeugen. Die können dann aus den drei Ausstattungslinien Gold, Platinum und Executive wählen.
Lancia: Neustart mit Modellen auf Chrysler-Basis (14 Bilder)

im Kern ein überarbeiteter Chrysler 300: der neue Lancia Thema. Als Antrieb dienen entweder ein 3,6-Liter-V6-Benziner mit 286 PS oder ein Turbodiesel, den es mit 190 und 239 PS gibt.
Ein Benziner, Zwei Dieselmotoren
Drei Motoren sind für den Lancia Thema im Angebot: ein 286 PS starker 3,6-Liter-V6-Benziner mit Achtgang-Automatikgetriebe und zwei 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit Fünfgang-Automatikgetriebe mit 190 oder 239 PS. Das Chrysler-Fahrwerk wurde für den Thema überarbeitet. Für den Innenraum des Thema verspricht Lancia ein hochwertiges Interieur. Echtholz und Leder sowie neu konstruierte Sitze sollen für einen komfortablen Aufenthalt sorgen.