Ferrari F12berlinetta: Neuer Zwölfzylinder aus Italien
Der neue Ferrari F12berlinetta löst den 599 GTB Fiorano ab und soll der Vorbote einer neuen Generation von Zwölfzylinder-Ferraris sein. Offiziell vorgestellt wird er auf der Messe in Genf
- rhi
Maranello, 1. März 2012 – Der neue Ferrari F12berlinetta löst den 599 GTB Fiorano ab und soll der Vorbote einer neuen Generation von Zwölfzylinder-Ferraris sein. Offiziell vorgestellt wird er auf der Messe in Genf.
Kürzer, schmaler, flacher, leichter
Der Sportwagen ist mit 4,62 Meter rund vier Zentimeter kürzer als sein Vorgänger 599. Reduziert wurden auch Breite und Höhe, hier lauten die Werte des F12berlinetta 1,94 Meter und 1,27 Meter. Das Design des Flitzers entstand in Zusammenarbeit mit Pininfarina. Der Karosseriebauer Scaglietti konzipierte für das Fahrzeug ein neues Fahrgestell mit Spaceframe-Chassis und eine Rohkarosserie aus zwölf unterschiedlichen Aluminium-Legierungen. Im Ergebnis soll das zu einer 20 Prozent höheren Verwindungssteifigkeit bei einem gleichzeitig um 70 auf 1525 Kilogramm gesunkenen Gewicht.
Ferrari F12berlinetta: Neuer Zwölfzylinder aus Italien (18 Bilder)

Ferrari stellt den F12berlinetta
Mehr Druck
Die sogenannte „Aero Bridge“ erzeugt Anpressdruck über der Motorhaube. Sie lenkt Luft vom oberen Teil des Fahrzeugs auf die Flanken, wo sie mit dem Sog aus den Radhäusern zusammenwirkt. Zweites Merkmal ist „Active Brake Cooling“: Dieses System öffnet bei hohen Betriebstemperaturen Luftleitbleche zu den Bremsbelüftungen. Im F12berlinetta kommen Karbon-Keramik-Bremsen und ein adaptives Dämpfersteuerungssystem zum Einsatz.
Grundlegend überarbeitet hat Ferrari das traditionelle Transaxle-Layout, bei dem der Motor vorn, das Getriebe aber hinten sitzt. 54 Prozent des Gewichts liegen auf der Hinterachse. Der Radstand wurde gegenüber dem Vorgänger verkürzt und der Motor sowie die Sitze im Chassis tiefer angeordnet.